Wer möchte noch endlich sein Ding durchziehen und warum klappt's bisher nicht?

Vielleicht kennst du auch die eine oder andere, die beschlossen hat, jetzt ihr Ding zu machen. Hat sie's gemacht? Wenn nein, warum nicht?

Was ist mit dir?
Weißt du, was du gerne machen würdest, wenn …?
Du würdest gerne, aber … ?

Fehlt dir noch der Mut?

Ja, das ist so eine Sache mit dem Mut.
Kennst du das auch? Es gibt Situationen, da bist du mutig und furchtlos. Und bei anderen Gelegenheiten bist du nicht so mutig, wie du es gerne wärst. Da gehst du lieber den Weg des geringsten Widerstandes.
Was passiert da?  Du bleibst in deinem vertrauten Terrain. Da, wo du dich auskennst. Da, wo du souverän handeln kannst.

Hast du Angst dein Ding zu machen?

Kann es sein, dass du Angst hast? Aber du nennst es nicht Angst, sondern du sagst:

  • Die Zeit ist noch nicht reif dafür.
  • Ich würde ja gerne, aber ...
  • Ich bin noch nicht soweit.
  • Ich muss erst noch ... machen.
  • Was sagen denn die Anderen dazu, wenn ich das mache?
  • Dazu fehlt mir im Moment die Zeit.
  • Das Leben ist kein Wunschkonzert.
  • Ich kann das nicht.
  • Ich schaff' das eh nicht.
  • Ich darf das doch nicht.

Hm. Ganz schön viele Argumente auf einmal. Ok, eins nach dem anderen:

  • Die Zeit ist noch nicht reif?
    Wirst du erkennen, wenn die Zeit reif ist?
    Woran wirst du es erkennen?
    Bist du sicher?
     
  • Ich würde ja gerne, aber...
    Gibt es nicht immer irgendwelche Gründe, die dagegen sprechen?
    Wieviele "Aber" verträgst du?
     
  • Du bist noch nicht soweit?
    Was machst du heute dafür, dass du am Tag X soweit bist?
    Wirst du merken, wenn du soweit bist? Woran?
     
  • Du musst noch einiges vorher erledigen?
    Ok. Bist du sicher, dass du dann Zeit & Muße haben wirst? Oder kommt dann vielleicht nicht doch wieder was dazwischen?
     
  • Es fehlt dir im Moment die Zeit?
    Wieviel Zeit bräuchtest du denn? Wann denkst du, hast du die Zeit?
     
  • Das Leben ist kein Wunschkonzert, und auch kein Ponyhof?
    Und wir sind ja nicht zum Spaß hier, gell? Außerdem kommt erst die Pflicht und dann das Vergnügen, oder? ...
    Ich hätte noch ein paar von diesen Sätzen auf Lager. Im Fachjargon spricht man hier von Glaubenssätzen. Das sind feste Überzeugungen, die wir haben. (zum Teil von unseren Eltern übernommen). Ich werde diesem Thema einen eigenen Blog-Artikel widmen. Für heute nur soviel: "Nur weil du glaubst, dass das wahr ist, ist es wahr?" Click-to-Tweet
     
  • Du kannst das nicht?
    Woher willst du das wissen, wenn du es nicht ausprobierst?
     
  • Du schaffst das eh nicht?
    Lies' doch hierzu nochmal "Warum du hellhörig werden solltest, wenn jemand zu dir sagt, das geht nicht" (auch und besonders, wenn du dir das selbst vorsagst!)
    Also, was macht dich da so sicher, dass du es nicht schaffst? Und was, wenn du es doch schaffst?
Bild: Flashbuddy

Schiebst du Ausreden vor?

Kann es sein, dass du Ausreden vorschiebst?
„Ich habe keine Zeit“ klingt viel besser als „ich traue mich das noch nicht“, oder?

Aber wäre es nicht schon mal ein Schritt vorwärts, sich einzugestehen, dass es da Situationen gibt, die dir Angst machen? Und dann zu hinterfragen, was genau dir Angst macht?  Wäre das nicht ein guter Anfang?
Schließlich ist Rom auch nicht an einem Tag entstanden.

Alles braucht seine Zeit. Doch die Zeit bleibt nicht stehen

Wenn du dich hinter Ausreden und Ausflüchten versteckst, dann passiert nur eines: NICHTS. Stillstand. Nur die Zeit bleibt nicht stehen. Die Zeit vergeht, Stunde um Stunde, Tag um Tag.

Wie wäre es, wenn ich dich in 5 Jahren treffe und dich frage, wie weit du gekommen bist?
Was möchtest du dann antworten?
Möchtest du sagen, es hat sich nicht viel getan?
Du konntest nichts machen, weil …. .
Du hättest gerne, aber … .

Möchtest du das?

Oder möchtest du mir stolz davon erzählen, welche Schritte du eingeleitet hast und schon gegangen bist? Möchtest du mir sagen, dass du dein Ding durchgezogen hast? Oder dass du auf dem Weg bist?
Wie klingt das in deinen Ohren?
Schon besser, oder?

Ja, die Angst ist da. Angst gehört zu unserem Leben. Sie hat ihre Berechtigung, sonst wären wir furchtlos, übermütig und hätten keine Sensibilität für gefährliche Situationen.
Doch mal ehrlich. Die Zeiten der Mammutjagd sind längst Geschichte.

Wie oft bist du in deinem alltäglichen Leben wirklich in Lebens-Gefahr?

Schau' der Angst ins Auge

Aus meiner Sicht ist es wichtig, die Angst zu erkennen. „Ok, da ist eine Situation, die macht mir Angst.“ Nimm dieses Gefühl an. Was passiert da gerade? Vielleicht hast du alleine beim Gedanken daran Herzklopfen. Schnürt sich dir die Kehle zu? Wie bemerkst du die Angst?

Verdrängen bringt nichts und bringt dich nicht weiter. Glaub‘ mir, die Angst holt dich wieder ein. Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Beschäftige dich mit deiner Angst. Was ist das schlimmste Horror-Szenario, dass du dir in Bezug auf die Situation, die dich ängstigt, vorstellen kannst? Hinge dein Leben davon ab, wenn dieses Szenario eintreten würde?

Angst ist ein Indiz dafür, dass das, was du machen möchtest außerhalb deiner Komfortzone liegt. Nein, es gibt keine Garantie da draußen. Ja, erst mal stellen sich unangenehme Gefühle ein. Alles neu, alles überhaupt nicht vertraut. Unsicherheit.

So ist das meistens mit neuen Dingen. Doch je mehr du dich traust, desto mehr Erfahrungen sammelst du. Desto mehr Mut beweist du. Was denkst du, wie stolz du danach auf dich bist!Aber an einem kommst du nicht dran vorbei:

Überwinde deine Angst.

Das kannst nur du. Das kann dir niemand abnehmen. Doch du kannst dir Unterstützung holen, wenn du die ersten Schritte nicht alleine zu gehen wagst.

Und noch ein Tipp: Setz dich nicht unter Druck

Die erste Coach, mit der ich jemals zu tun hatte und die mich einen Teil meines Wegs begleitet hat, sagte immer: „Veränderung braucht immer Mut und meistens auch Zeit.“ Click-to-tweet.


Nimm‘ dir diese Zeit. Du musst nicht von heute auf morgen die Super-Amazone werden, die vor nichts mehr Angst hat und keine noch so große Herausforderung scheut.

Du bist einzigartig, so wie wir alle. Finde deinen Weg, mit deinen Ängsten umzugehen. Gehe die nötigen Schritte in deiner Geschwindigkeit. Aber, vergiss nicht, dass du schon selbst gehen musst, das kann dir keiner abnehmen.

Es ist dein Wunsch. Es ist dein Ding! Mach‘ es!

Was immer du tun kannst oder wovon du träumst, fange damit an. Mut hat Genie, Kraft und Zauber. (Johann Wolfgang von Goethe)

Wünschst du dir Unterstützung dabei, dein Ding zu machen? Oder bist du dir noch unschlüssig, was dein Ding ist? Dann melde dich zum kostenlosen KennenlernGespräch an:

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Wie schaut’s bei dir aus? Was sind deine Erfahrungen mit Angst und Unsicherheit? Hast du dich bereits auf den Weg gemacht? Oder bist du kurz davor? Was hindert dich bisher? Ich freue mich, von dir zu hören.

Und noch eine kleine Bitte. Wenn dir der Artikel gefallen hat, dann teile ihn doch in deinen sozialen Netzwerken. Herzlichen Dank dafür.

Übrigens gibt es von mir wöchentlich Impulse und Denkanstöße. Hast du Interesse? Dann trag' dir hier ein.

 


Monika Rörig

Hier bloggt Monika Rörig. Gerne würde ich an dieser Stelle sagen, dass ich furchtlos bin. Aber das wäre gelogen.
Es gibt Situationen, die mir Angst machen. Doch ich habe meinen Weg gefunden, damit umzugehen.

Jetzt unterstütze ich andere Frauen. Ich zeige ihnen, dass es möglich ist, selbstbewusst und mit Freude das eigene „Ding“ zu machen und dabei genau so weit zu gehen, wie sie es möchten. Beruflich und privat. Mach' dein Ding! Das ist mein Motto - Und dafür ist es nie zu spät.

 

Bildquelle:

www. pixabay.com, Fotograf: Flashbuddy