Sei ein Muthase. Nur Angsthasen jammern

 Foto: sarah takforyan @unsplash

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Es ist Montagmorgen. Der große Ansturm ist schon rum. Ich sitze in einer spärlich besetzten U-Bahn und hänge meinen Gedanken nach. Eine Frau und ein Mann steigen ein und setzen sich mir gegenüber.

Ja, ich weiß, es ist nicht schön, bei fremden Gesprächen zu lauschen. Doch ich schaffe es nicht, die beiden auszublenden. Ok, ich geb’s zu, ich liebe es, Menschen zu beobachten.

Sie unterhalten sich über die Arbeit. Es sind ehemalige Arbeitskollegen.
Irgendwas an der Unterhaltung ist komisch.

Ist es der Montags-Blues? Was ist es?
Sie jammern. Über diese Branche im allgemeinen, die Unternehmensführung, die inkompetenten Führungskräfte. Sie jammern.


Als die Frau aussteigt, verabschieden sich die beiden mit den Worten „Auf in den Kampf“.
Auf in den Kampf? Steht eine Schlacht bevor? Na bravo.
Wer sich morgens schon so in Stimmung bringt und die Arbeit als Kampf empfindet, der wird einen anstrengenden Arbeitstag erleben.


ANGSTHASEN JAMMERN - MUTHASEN HANDELN

Wir sind soziale Wesen und wollen dazugehören. Sobald wir jammern, finden wir jemanden, dem es genauso schlecht geht oder gar noch schlechter. Und/ oder wir werden bemitleidet. Wie schön, wenn jemand für uns und unsere schwierige Situation Verständnis zeigt, oder?

Was wir dabei außer Acht lassen ist, dass wir uns selbst zum Opfer degradieren.
Jammerer sind Angsthasen.

Sie machen sich selbst zum Opfer. Sie fügen sich in ihr Schicksal.
Opfer empfinden sich selbst als handlungsunfähig.
Aber trifft das wirklich zu?


SIND OPFER NICHT ZUGLEICH AUCH TÄTER?

Täter deswegen, weil sie andere in ihr Jammer-Moloch mit reinziehen.
Weil sie anderen, denen es besser geht, ein schlechtes Gewissen machen.
Weil sie die eigene Verantwortung abgeben.
Weil sie den Weg des geringsten Widerstandes nehmen.

Jammern ist immer einfacher, als zu handeln.


JAMMERN ÄNDERT NICHTS

Das Doofe am Jammern ist, dass es nichts verändert.
Stimmt nicht ganz. Du selbst veränderst dich durch das Jammern.
Dein Gesichtsausdruck wird missmutiger und leidender.
Deine Körperhaltung ändert sich. Du stehst nicht mehr gerade, sondern mehr in dich gesunken. Wie sich das wohl auf deine gesamte Erscheinung auswirkt?

Anziehung sieht anders aus.

Wem unterstellst du mehr Kompetenz und Führungsqualitäten?
Mit wem verbringst du lieber deine Zeit? Mit Menschen, die positiv und energiegeladen sind oder mit Schwarzsehern und Pessimisten?
Den anderen Menschen geht es genauso.

Bevor du deine Zeit damit verschwendest, rumzujammern und dich selbst zu bemitleiden, ändere etwas an deiner Situation. (Monika Rörig. FOKUSWerkstatt)


VERÄNDERUNG STARTET BEI DIR

Vermutlich kannst du nicht sofort alles hinschmeißen. Das würde ich dir auf keinen Fall raten. Werde dir darüber bewusst, was gerade in deinem Leben schief läuft. Sobald du das erkannt hast, kannst du Maßnahmen ergreifen.

Das kann in Form eines Gespräches geschehen. Nutze gerne die Möglichkeit meines kostenloses KennenlernGesprächs. Oft sind es kleine Impulse, die Großes bewirken. HIER kannst du deinen Termin vereinbaren.

Vielleicht möchtest du an deinem Selbstbewusstsein arbeiten, lernen dich besser abzugrenzen und Nein zu sagen. Möglicherweise erkennst du, dass du die Firma verlassen willst. Dann ist es Zeit, Bewerbungen zu schreiben.

Was es auch ist, es geht nicht über Nacht. Dennoch bringen dich viele kleine Schritte kontinuierlicher ans Ziel, als der vermeintlich große Wurf.
Diesen einen großen Schritt, den du dir vielleicht nicht zutraust, weil die Herausforderung viel zu groß ist.

 

WIE ALSO ANFANGEN?

Mache zuerst eine Inventur deiner Lage.
Notiere dir einen ganzen Tag lang, wann, mit wem und über was du jammerst. Achte darauf, wie es dir nach diesen Gesprächen geht.

Wie fühlst du dich? Bist du voller Energie und motiviert oder demotiviert und genervt?

Frage dich ehrlich, ob das alles wirklich so schlimm ist?
Vielleicht bewertest du Situationen viel zu streng und es ist alles gar nicht so aussichtslos. Lässt du dich von unzufriedenen Zeitgenossen mit ins Jammertal ziehen und anstecken?

Nimm‘ dir vor, nicht zu jammern.
Fange klein an. 1 Stunde nicht jammern und dann steigere dich. Wenn du dich beim Jammern erwischst, dann frage dich kurz, ob das jetzt wirklich so schlimm ist. Du weißt ja, was Jammern mit deiner Ausstrahlung macht.

Mache ein Spiel daraus.
Erlaube dir zehn mal am Tag zu jammern. Nimm’ zehn kleine Steinchen in deine linke Hosentasche. Wenn du dich beim Jammern erwischst, dann nimmst du ein Steinchen und steckst es in die rechte Hosentasche. Ist die linke Hosentasche leer, hast du dein Jammer-Budget für den Tag aufgebraucht. :)


MACHE ES DIR BEWUSST

Je mehr du dir dein Jammer-Verhalten bewusst machst, desto eher kannst du etwas daran ändern.

 

WER WILLST DU SEIN?

Diese Frage finde ich sehr kraftvoll.

Wer möchtest du sein?
Der positive Macher, der agiert und unbefriedigende Situationen angeht und verändert
oder das jammernde Opfer?

 

DU BESTIMMST JEDEN TAG AUF’S NEUE

Das erinnert mich an eine Firma, bei der ich mal gearbeitet habe. Das Klima dort war frostig. Das war das Ergebnis der „Wir kommunizieren nur das Nötigste an die Mitarbeiter“-Politik der obersten Führungsriege.

Das Resultat war zu spüren: Misstrauen, Missgunst, Jammerei, Demotivation, Schwere, Depri-Stimmung, Druck. Wertschätzung und Anerkennung? Fehlanzeige.

Kein schöner Ort zum Arbeiten. Doch die Gehälter, die waren vom Feinsten.

Es war ein Ritual, sich auf einen Plausch in der Kaffeeküche zu treffen. Das Outcome war weder ermutigend, noch aufbauen. Es wurde gelästert, gejammert – die Stimmung danach? Naja.

Interessanterweise habe ich das damals nicht so empfunden. Ich war unter Gleichgesinnten. Volles Verständnis füreinander.

Ja, wir saßen im selben Boot. Und, ohne es uns bewusst zu machen, haben wir uns selber zu Opfern degradiert. Gruselig.

 

AUGEN AUF - SEI ACHTSAM

Komme ich ohne Jammern aus? Bin ich immer gut drauf? Zweimal nein.
Aber ich hole mich mittlerweile viel schneller zurück und überlege mir, was da gerade abgeht und was ich daran ändern kann.
Dann agiere ich, denn ich habe in meinem Leben viel zu oft reagiert.

Es ist an dir, dein Leben in die Hand zu nehmen. Wenn etwas nicht passt, dann überlege dir, was du ändern kannst. Und, dann handele.

Vom einfach nur Geschehen lassen wird es in der Regel nicht besser. Bzw. dann entscheiden andere für dich und das ist vermutlich nicht in deinem Interesse.

Du hast ein Haus/ Wohnung abzubezahlen? Kinder, Familie? Es ist alles nicht so einfach?

Ja, stimmt. Hab ich auch nicht behauptet. Doch wenn du jetzt nichts änderst, dann hat sich auch in fünf Jahren für dich nichts geändert. Außer, dass du dann fünf Jahre älter bist. That’s it.

Es ist dein Leben. Es ist deine Entscheidung.

Das Schöne ist, dass du dich jeden Tag auf’s Neue entscheiden kannst. Wenn an einem Tag der Jammer-Horst mit dir durchgegangen ist, dann fange einfach wieder von neuem an. Jeden Tag hast du die Chance dazu, neu zu starten.

Jammern kostet Zeit, Geld und Nerven. Alles Dinge, die du wertvoller investieren kannst.

Das einzige, das du tun musst, ist DEINE ABSICHT zu erklären. Dein commitment dir selbst gegenüber. Worauf wartest du?

Möchtest du Unterstützung? Dann hol’ dir HIER deinen Termin für ein kostenloses KennenlernGespräch.

Übrigens freue ich mich auch über ein Like und über deinen Kommentar unter dem Artikel. Herzlichen Dank schon mal.
Bis bald,
Deine Monika aus der FOKUSWerkstatt

Monika Rörig

WER BIN ICH?

Mein Name ist Monika Rörig. Ich unterstütze und ermutige Frauen in Männerdomänen, sich auf ihre Art zu behaupten, ohne Kampfanzug und Co.
Dafür selbstbewusst und mit Freude.
Für Frauen, die Mehr wollen.
Mehr vom Job & Mehr vom Leben. 
Dabei begleite ich sie.

MEIN MOTTO?

Mach' dein Ding! - Dafür ist es nie zu spät.

Mehr zu mir und meinen Angeboten erfährst du HIER.

 als dankeschön bekommst du die 3 einfach umzusetzenden schritte, wie du sofort mehr selbstbewusstsein bekommst.

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