Warum vom Träumen alleine nichts passiert

Es gibt ganz schön viele Träumer in Deutschland. Sie träumen sich ihr Leben schön. Sie träumen, wie es dann mal ist, wenn dieses oder jenes passiert.
Träumen ist toll. Und träumen ist wichtig. Doch vom Träumen alleine bewegt sich nichts. Es sollten schon Taten folgen. Sonst ist und bleibt es ein schöner Traum.

Damit aus einem Traum Realität wird, braucht es den berühmten ersten Schritt.

Bei einfachen Dingen fällt es dir sicherlich leicht, den ersten Schritt zu gehen.

Was machst du, wenn Hindernisse auf dich zukommen, die größer und mächtiger sind, als alles davor? Absolutes Neuland. Du hast da keine Erfahrung, es liegt ausserhalb deiner Komfortzone. Was machts du dann?

Du hast 3 Möglichkeiten:

Möglichkeit 1: Kopf in den Sand stecken

Diese neue Situation macht dir Angst. Du lässt dich von der Angst blockieren. Nichts passiert. Du steckst den Kopf in den Sand oder du machst es wie die berühmten 3 Affen „nichts sehen, nichts hören, nichts sagen“.

Vordergründig ist das die einfachste Lösung. Nicht agieren, sondern reagieren. Nur leider ziehen dann die Chancen an dir vorüber, während du in Starre verharrst.
Keine Aktion. Kapitulation.

Möglichkeit 2: Augen zu und durch

Ich weiß nicht, was du damit assoziierst. Ich denke dabei an Berserker. Du weißt schon, diese nordischen Krieger, die furchtlos drauflosstürmen. Augen zu und durch. Kein Plan, einfach mal machen und dann schaun wir mal. Sicherlich gibt es Situationen, bei denen „Augen zu und durch“ angebracht ist. Aber generell finde ich die Möglichkeit 3 am Besten.

Möglichkeit 3: Einen Schritt nach dem anderen machen

Das ist mein Favorit. Vermutlich ist es eine Mischung aus Möglichkeit zwei und drei. Ein bisschen was von „Augen zu und durch“ gehört schon dazu. Aber einen Schritt nach dem anderen gefällt mir besser.

Es heißt ja, der Weg entsteht unter deinen Füßen. (Click-to-tweet). Das finde ich gut. Während du gehst, einen Schritt nach dem anderen, gestaltet sich dein Weg. Mal geradeaus, mal mit einem kleinen Umweg. Aber immer ist es der eigene Weg.

Deine Entscheidung ist bereits der erste Schritt

Wenn du eine Entscheidung getroffen hast, dann ist das in meinen Augen bereits der erste Schritt. Allerdings nur, wenn es eine ernstgemeinte Entscheidung ist. Ein echtes Comitment, die Bereitschaft, etwas zu ändern.

Alle weiteren Schritte sind die Konsequenzen daraus.

Vermutlich begegnest du auf deinem Weg so allerlei Zweiflern (echten und virtuellen, also solchen, die „nur“ in deinem Kopf sind). Lerne damit umzugehen.

Stehen bleiben ist auch keine Lösung

Vor neuen, großen Aufgaben zu stehen, vergleiche ich gerne mit einem riesigen Bergmassiv, das einem die Sicht auf das Ziel versperrt. Dahinter liegt das Ziel, da willst du hin, unbedingt. Doch dieser Klotz von Berg versperrt dir den Weg.

Du kannst dich einschüchtern lassen und stehenbleiben. Dann musst du dich nicht verändern, aber deine Welt ändert sich eben auch nicht. Alles bleibt wie es ist. Und vermutlich bereust du es später einmal. Oder du machst dich auf den Weg.

Die Angst ist nicht dein Feind

Manche Dinge machen dir Angst? Ja, auch das gehört dazu. Ich kenne das. Doch die Angst ist nicht dein Feind. Angst ist nicht per se schlecht. Sie hat schon ihre Berechtigung und will dich in der Regel vor Schmerz, Unglück etc. bewahren.

Schau nochmal genau hin. Was ist es, das dir Angst macht. Ist dein Leben bedroht? Eher nicht, oder? Welche Situationen hast du in deinem Leben schon gemeistert, die dir zuerst Angst gemacht haben? Du hast es schon mal geschafft. Das heißt, du kannst deiner Angst wieder begegnen.

Lerne über deinen Schatten zu springen. Das ist unbequem und erfordert manches Mal ganz schön viel Mut. Doch je öfter du Neuland betrittst, desto mehr Vertrauen in dich und deine Stärken wirst du gewinnen. (Click-to-tweet). Selbst-Vertrauen.

Neuland betreten, raus aus deiner Routine, raus aus deinem Kuschelumfeld. Bedenkenträger anhören, dann aber deine Entscheidungen treffen und dich nicht beeinflussen lassen, weil man dieses oder jenes nicht macht. Wer ist eigentlich man?

Der Weg liegt nicht immer wie eine ausgebaute Autobahn vor dir

Der Weg ist nicht immer geradlinig und nicht immer schön geteert. Manchmal ist es ein wahres Geröllfeld. Es geht bergauf, dann wieder bergab. Vielleicht musst du Umwege in Kauf nehmen, weil die Wand vor dir zu steil ist. Das ist nicht schlimm. Schließlich gehst du deinen Weg, und nicht den von irgendjemand anderen. Und du gehst ihn in deinem Tempo.

Es ist auch ok, innezuhalten. Zurückzublicken. Wow, den Weg bin ich schon gegangen? Klopfe dir auf die Schulter. Nicht nur in Gedanken, sondern auch in der Tat. Sei stolz auf dich! Das ist wichtig. Vielleicht kommst du an einen Punkt, an dem du alleine nicht weiterkommst. Dann hole dir Unterstützung.

Der Weg ist das Ziel

Während ich das schreibe, denke ich an den Spruch: „Der Weg ist das Ziel.“
Ja, so ist es. Der Weg ist es, der uns Geschichten erzählen lässt, der uns verändert, uns reifen lässt. Schon während du gehst, machst du dein Ding.

Stell‘ dir vor, wie stolz du sein wirst, wenn du es geschafft hast. Alles beginnt mit dem ersten Schritt.

Was braucht es sonst noch?

Ausdauer, Fleiß, Herzblut, den festen Willen und eine gesunde Portion Optimismus (ich nenne das „Vertrauen ins Leben“). Ein postivies Umfeld, Familie und ehrliche Freunde können nicht schaden.

Wann machst du den ersten Schritt?
Du zögerst noch?
Was hält dich noch zurück?

Wie schaut’s bei dir aus? Machst du schon dein Ding? Was waren deine größten Herausforderungen?
Hast du dich noch nicht auf den Weg gemacht? Oder bist du kurz davor? Was hindert dich bisher?

Schreib‘ mir doch deine Erfahrungen und lass‘ andere Frauen von deinen Erlebnissen lernen. Ich freue mich, von dir zu hören.


Monika Rörig. Coach für mutige Frauen

Monika Rörig. Coach für mutige Frauen

Hier bloggt Monika Rörig.

Ich zeige Frauen, wie sie selbstbewusst und mit Freude "ihr Ding" machen und dabei soweit gehen, wie sie es möchten. Beruflich und privat. Dabei begleite ich sie.

 

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Bildquelle Titelbild: pixabay, kaboompics