Kraftvolle Fragen für deinen Jahresrückblick

Wow. Jahresende. Das Jahr ist schon fast wieder rum. Oftmals sind wir versucht, das alte Jahr einfach abzuhaken und mit voller Energie und Power das neue Jahr anzugehen. Doch der Schuss kann nach hinten losgehen.

Wie willst du das neue Jahr sinnvoll starten, wenn du das alte nicht strukturiert und überlegt abgeschlossen hast? Wie willst du wissen, was du anders oder besser machen kannst, wenn du dir nicht die Zeit nimmst, das alte Jahr zu reflektieren?

Ich habe es mir mittlerweile zur Gewohnheit gemacht, die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr für mein persönliches Review zu nutzen.

Dabei haben sich in den letzten Jahren folgende Reflexionsfragen bewährt. Möchtest du mitmachen? Dann lass‘ uns loslegen.

Folgende Vorbereitungen solltest du treffen

Jahresrückblick FOKUSWerkstatt

Räume dir bewusst Zeit ein, in der du dich ungestört mit den Fragen auseinandersetzen kannst. Und glaube mir, dass ist keine Sache, die du in einer Stunde abhaken solltest. Nimm‘ dir wirklich ausreichend Zeit.

Sorge dafür, dass du nicht unterbrochen wirst. Vielleicht magst du deine Lieblingsmusik hören. Mache es dir gemütlich.
Mache deine Antworten unbedingt schriftlich. Am besten handschriftlich. Das ist wirksamer, als Fragen nur im Kopf zu beantworten. Also hole dir einen Block und einen Stift. Außerdem kannst du deine Aufzeichnungen nächstes Jahr für dein Review nutzen (und das ist nun wirklich sehr erhellend, wie ich jedes Jahr erneut feststelle).

 

Wie war das Jahr im Großen und Ganzen für dich?

1)  Was denkst du über das zurückliegende Jahr?

2)  Wie fühlst du dich, wenn du daran denkst?

3)  Beschreibe das zurückliegende Jahr in einem Satz.

4)  An was kannst du dich erinnern? Schreibe alle positiven und negativen Dinge auf. Die Reihenfolge spielt dabei keine Rolle. Fange einfach an, alles, was dir einfällt, aufzulisten.

5)  Was war das Coolste, Aufregendste, Tollste, das dir dieses Jahr gelungen ist?
Wie war das Gefühl dabei?

Deine Herausforderungen und Lernerfahrungen

6)  Was war dieses Jahr nicht so prickelnd? Was ist dir nicht gelungen?
Welche Ideen hast du gar nicht erst umgesetzt, sondern bereits im Keim erstickt?
Welche Ziele hast du nicht erreicht? Warum nicht?

7)  Gibt es eine „General-Ausrede“, die du öfter hervorholst, und die dich davon abhält, gesteckte Ziele zu erreichen?
Beispiele können sein: „Ich kann das nicht“, „Ich trau mich nicht“, „Ich bin nicht gut genug“, „Das geht doch nicht“, „Was sollen denn die anderen denken“ …

8) Was ist das Wichtigste, das du gelernt hast. Diese eine große Lernerfahrung, die dir ein großes Aha-Moment beschert hat.

Deine Erfolge

9)  Erinnere dich an deine Erfolge dieses Jahr. Große und Kleine.

10)  Auf was, das du dieses Jahr erreicht hast, bist du besonders stolz? Warum?

Deine Beziehungen

11)  Welche Menschen haben dich dieses Jahr inspiriert, dich gepusht, dich motiviert, zum Nachdenken gebracht oder dich in anderer Form einen Schritt weitergebracht?
Das können sowohl persönliche oder virtuelle Kontakte sein, aber auch Autoren, deren Bücher du gelesen hast…

12)  Auf wen konntest du dich im letzten Jahr immer verlassen?

Wer bist du heute?

13)  Wer bist du heute im Vergleich zu vor einem Jahr?
Inwieweit haben dich die vergangenen Monate geprägt? Gibt es Unterschiede? Was ist anders?

Mit dem Bewusstmachen startet die Dankbarkeit

14)  Für was bist du dankbar?
Wenn du die letzten 12 Monate zurückschaust, für wen und was bist du dankbar?
Was ist heute anders und besser als vor einem Jahr?
Mache dir bewusst, was du schon alles hast. Wie reich du schon bist. Sei dankbar und genieße dieses Gefühl.

Wie geht es weiter?

Wenn du alle Fragen beantwortet hast, dann lege deine Aufzeichnungen beiseite. Sie dürfen nun nachwirken. Auch dafür solltest du ausreichend Zeit einräumen. Das ist wichtig. Lass‘ zu, dass sich diese Gedanken setzen dürfen. Gib den Erfolgen und den Misserfolgen genügend Raum. Denn kein Jahr hat es verdient, einfach so als „Scheiß-Jahr“ abgestempelt zu werden.

Ganz im Gegenteil. Aus meiner Erfahrung sind die herausfordernden Jahre (oder die, die ich als solche empfinde), diejenigen, die mich am meisten voranbringen.

Nimm‘ ganz bewusst wahr, wie du dich jetzt in diesem Moment nach deinem persönlichen Review fühlst. In meinem nächsten Blog-Artikel gebe ich dir ein paar kraftvolle Fragen für deine Jahresplanung an die Hand.

Bis bald,
Deine Monika aus der FOKUSWerkstatt

Call to Action

Was sind deine Erfahrungen? Machst du bisher schon einen Jahresrückblick? Welches sind deine Lieblingsfragen? Lass' es mich in den Kommentaren wissen.

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Monika Rörig. FOKUSWerkstatt

Wer bin ich?
Mein Name ist Monika Rörig. Ich unterstütze Frauen dabei, mit Freude und auf ihre einzigartige Art erfolgreich zu sein. Mein Fokus liegt dabei vor allem auf Frauen in männerdominierten Branchen.

Und mein Motto?
Mach' dein Ding! Denn dafür ist es nie zu spät.