An Frauen, die gerne was ändern würden - Aber nicht anfangen können

Die Schulferien in Bayern sind vorbei. Selbst ohne schulpflichtige Kinder merkst du die Veränderung. Es herrscht wieder Betriebsamkeit auf den Straßen. Die Schulbusse fahren wieder, Eltern bringen ihre Kinder zur Schule und viele Schulkinder sind auf dem Rad, Roller oder zu Fuß unterwegs zur Schule.

Und für alle ist es ein Neuanfang.
Für die „ABC-Schützen“ ist es der allererste Schultag.
Für die anderen Kinder ist es die neue (höhere) Klasse, vielleicht die neue Schule.

Allen stellt sich die Frage: Was erwartet mich?
Wie sind die (neuen) Lehrer?
Werde ich mit ihnen zurechtkommen?
Wie sind meine Schulkameraden?
Werde ich neue Freunde finden?
Wie ist die neue Schule?
Werde ich mich wohlfühlen?
Wie sind die neuen Fächer?

Beim Neuanfang gibt es keine Sicherheit (Click-to-tweet)

Am Schuljahresanfang stellen sich den Kindern viele Fragen, auf die es noch keine Antwort gibt. Vieles ist unklar. Vieles ist unsicher.
Sicherheit? Fehlanzeige.
Auf Vieles müssen sich die Kinder einfach einlassen.

So ist das bei Neuanfängen

Wenn wir nicht die Schulpflicht hätten, wie viele Kinder/ Jugendliche würden wohl gerne zu Hause bleiben? Wieviele würden sich drücken, wenn man sie ließe? Wie viele von ihnen würden den Neuanfang noch ein bisschen hinauszögern? Wie viele würden abbrechen, wenn die ersten Steinchen & Steine auf dem Weg liegen. Hindernisse, die unüberwindbar scheinen?

Aber, die Kinder & Jugendlichen schaffen es. Jeder auf seine Art. Jeder mit seinen eigenen Strategien. Sie gehen täglich in die Schule und stellen sich den Herausforderungen. Mal mit mehr Lust, mal mit weniger. Mal mit ein bisschen Schiß, mal voller Freude.

Ganz oft sind sie gefordert, ihre Komfortzone zu verlassen

Keine Sicherheit bei Neuanfängen

Weil sie ein Referat halten müssen, und es überhaupt nicht mögen, vor der Klasse zu stehen. Weil sie vielleicht nicht sehr sportlich sind und immer die Angst haben, sich im Unterricht womöglich zu blamieren.

Aber, sie stellen sich den Herausforderungen. Sie gehen aus Ihrer Komfortzone. Sie überwinden sich.

Wie ist das bei dir?

Wie ist es um deine Selbstüberwindung bestellt? Stellst du dich deinen Herausforderungen? Oder versuchst du dich drumherum zu mogeln? Was muss passieren, dass du deine Komfortzone verlässt? Braucht es Druck und Schmerz oder machst du das auch freiwillig?
Wann und wie oft überwindest du dich, was Neues auszuprobieren? Wie oft kneifst du? Weil du dich nicht blamieren willst? Weil du dazugehören willst? Weil du Angst hast? Weil du dich außerhalb deiner Komfortzone unwohl fühlst?

Weil du doch eigentlich nichts verändern brauchst, weil doch eigentlich alles passt? Eigentlich.
Weil du dich ablenkst und die Prioritäten entsprechend verschiebst?
Weil du dir dein Leben schönredest?

Vielleicht sollten wir uns viel öfter ein Beispiel an unseren Kindern nehmen?

Wie oft gehen unsere Kinder aus ihrer Komfortzone? Nicht immer freiwillig, aber sie machen es. Besonders in der Schule. Und dann der Stolz in den Augen, wenn sie eine Aufgabe gemeistert haben. Wenn sie merken, dass es ja doch geht. Wenn sie all ihren Mut zusammengenommen habe, wenn sie sich überwunden und es gemacht haben.

Das kennst du doch auch?
Zuerst denkst du, das schaffst du nicht. Und dann geht es doch. Ist das nicht ein tolles Gefühl? Dieser Stolz, gepaart mit Erleichterung und der Erkenntnis, dass es gar nicht soo schlimm war?

Im Laufe der Schulzeit werden unsere Kinder ganz schön oft aufgefordert, ihre Komfortzone zu erweitern. Immer ein kleines bisschen mehr. Das ist auch Teil des Erwachsenwerdens.

Das Lernen hört mit dem Schulabschluß nicht auf

Das Abenteuer wartet vor deiner Komfortzone

Die Weiterentwicklung geht als Erwachsene weiter. Zum Glück. Natürlich ist es schön kuschelig und vertraut innerhalb unserer Komfortzone. Wir fühlen uns sicher. Außerhalb wartet zwar das große Abenteuer, aber dafür ist es unsicher und ungewiss. Hier drinnen fühlen wir uns geschützt.

Jedes Mal, wenn du etwas Neues machst, gehst du aus deiner Kuschelzone raus. Manchmal fällt dir das vielleicht gar nicht auf. Aber andere Dinge machen dir Angst (oder du findest eine Ausrede, warum du das jetzt nicht machst).

  • Du machst mehr Erfahrungen
  • Dir werden neue Herausforderungen immer weniger Angst machen, weil du die Gewissheit hast, dass es (irgendwie) klappen wird (so wie die vielen Male vorher)
  • Dein Leben wird interessanter und abwechslungsreicher werden, weil du mehr Leute kennen lernen wirst, weil du deinen Horizont erweitern wirst, weil sich dein Blickwinkel auf viele Dinge verändern wird.

Kling das nicht super?

Das Einzige, dass du dafür machen musst ist, dich zu überwinden

Das klappt nicht immer. Das klappt nicht immer gleich gut. Aber das kannst du üben. Erst mit kleinen Herausforderungen, dann mit mittleren usw.

Und dann denk‘ doch an die vielen Kinder und Jugendlichen, die langsam zu Erwachsenen werden. Das passiert auch nicht über Nacht. Das passiert auch nicht ohne Niederlagen und Rückschläge (denk an deine eigene Jugendzeit zurück).
Welche Herausforderungen hast du schon in deinem Leben gestemmt?

Und was genau hindert dich heute daran, diese eine Sache umzusetzen, die du schon immer machen wolltest?

Möchtest du mehr darüber erfahren, wie du deine Selbstüberwindung stärken kannst? Meld' dich doch für ein kostenloses KennenlernGespräch an. Oftmals sind es kleine Impulse, die den Ball ins Rollen bringen.

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Monika Rörig

Das bin ich.
Monika Rörig.
Coach für mutige Frauen.

Mit Begeisterung zeige ich Frauen, wie sie selbstbewusst und mit Freude ihr Ding machen und dabei so weit gehen, wie sie es möchten. Beruflich und privat. Dabei begleite ich sie.

Und mein Motto?

Mach' dein Ding!

Daür ist es nie zu spät.

 


 

 

 

 

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