Wie du mit wenig Aufwand mehr Lebensfreude in dein Leben holst

Es gibt Menschen, die sind immer mit sich im Reinen. Du siehst es diesen Menschen an. Sie scheinen „in sich zu ruhen“. Kennst du auch so jemanden?

Klar besteht das Leben aus Höhen und Tiefen. Wenn du gerade einen lieben Menschen verloren hast, dann bist du nicht auf der „Glücks-Wolke“ unterwegs. Trotzdem gibt es Menschen, die auch in den Tiefphasen des Lebens nicht verzweifeln, sondern sich ihrem Leben stellen. Voller Zuversicht.

Ist es das, was wir Lebensfreude nennen?

Die Freude am Leben?
Die Freude am Leben zu sein? Mit all‘ den Höhen und Tiefen, den Sonnen- und den Schattenseiten?

Ist Lebensfreude angeboren?
Nein. Ist es nicht. Das ist meine tiefe Überzeugung. Natürlich werden wir von frühester Kindheit an von unseren Eltern und unserer Umgebung geprägt. Aber das heißt nicht, dass wir uns nicht ändern könnten? Das würde ja bedeuten, dass wir die Bahnen, die in unserer Kindheit gelegt werden nicht verlassen können. Gruselige Vorstellung.

Nein. Wir sind keine Opfer. Du bist kein Opfer. Du hast es selbst in der Hand, ob deine Tage grau in grau ohne Höhen und Tiefen vergehen, oder ob jeder Tag einzigartig und voller Möglichkeiten ist.

Lebensfreude ist nichts, was du dir kaufen kannst

Freu dich!

Sonst wären alle Millionäre und Milliardäre dieser Welt die glücklichsten Menschen. Sind sie aber nicht.
Lebensfreude kommt aus dir (ja, das klingt jetzt arg spirituell).
Es ist an dir, wie du die Welt siehst.
Es ist deine Interpretation, ob das Glas halbvoll ist, oder halbleer.
Ob der Montag doof ist, weil du wieder arbeiten MUSST, oder ob du dich auf den neuen Tag freust. 
Ob dein Leben durch und durch vorgezeichnet ist oder ob du es in der Hand hast, daraus das beste Leben zu machen.

Schau‘ dir doch mal die folgende Liste an. Ist was Passendes für dich dabei, das du umsetzen könntest?

1. Sauge nicht alle Nachrichten auf

Egal ob im Fernsehen, in der Zeitung oder im Radio, egal auf welchem Medium. Achte mal darauf, welche Nachrichten den überwiegenden Anteil ausmachen. Sind es die positiven, die schönen Nachrichten, oder die negativen?

Wie fällt deine erste Analyse aus? Ja genau, die negativen Nachrichten beherrschen die Medien. Schade. Da setzt du dich abends vor den Fernseher, um dich zu informieren, was in der Welt so passiert ist. Und dann? Siehst du Bilder von Hunger, Not, Krieg und schlechte Wirtschaftsprognosen. Wenn dann die Wettervorhersage noch Dauerregen verspricht, dann reicht es, oder?

Behalte immer im Hinterkopf, dass ganz viele schöne Dinge auf der Welt geschehen. Nur wird denen nicht die Plattform geboten, die die negativen Schlagzeilen bekommen. Schlechte Nachrichten verkaufen sich besser. Schade, findest du nicht?

Ich plädiere dafür, dass es ein Nachrichtenformat geben sollte, das ausschließlich über positive Dinge berichtet.
Also, halte die Augen auf und fokussiere dich mal auf die guten Nachrichten.

2. Akzeptiere Dinge, die du nicht ändern kannst

Vor ein paar Jahren ist ein sehr lieber Mensch gestorben. Einfach so. Von einer Sekunde auf die andere plötzlich nicht mehr da. Alle Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Die Nachricht fühlte sich an, wie ein Faustschlag in den Magen. Ich war geschockt, sehr traurig und verzweifelt. Der absolute Stillstand und die große Frage nach dem Warum. Warum er? Warum jetzt? Warum durfte ich mich nicht mehr verabschieden?

Also, warum? Weil der Tod zu unserem Leben gehört. Wir haben nur vergessen und verdrängt, dass das so ist.

Ich habe mittlerweile akzeptiert, dass dieser Mensch nicht mehr da ist.
Ich habe akzeptiert, dass ich viele Dinge nicht mehr sagen kann, die ich so gerne noch gesagt hätte. Ich bin dankbar für die vielen schönen Momente, die wir miteinander hatten.

Das Leben ist dir nur geliehen

In dem Zusammenhang habe ich vor kurzem eine Geschichte von einem krebskranken 10jährigen Jungen gehört. Er hatte am Tag vor seinem Tod die überaus erwachsene und weitsichtige Erkenntnis, dass einem das Leben nicht geschenkt wird. Das Leben wird uns nur geliehen.

Wow. Das sagt ein Junge mit 10 Jahren? Wenn du darüber nachdenkst, musst du dem Jungen einfach Recht geben. Das Leben ist uns nur geliehen. Erst mal hört sich das sehr unangenehm an. Schließlich wollen wir doch immer alles unter Kontrolle haben, oder?
Andererseits frage ich dich,
wenn das Leben nur geliehen ist, und wenn es dir jederzeit genommen werden kann, warum machst du nicht jetzt, heute das Beste daraus?

3. Jammere nicht

Leichter gesagt als getan, oder? Ich glaube jeder jammert mal. Aber lass‘ es nicht zum Dauerzustand werden. Wenn du nur noch jammerst, siehst du dein Leben grau in grau. Du siehst die schönen Dinge, die um dich rum passieren, nicht mehr.

Hinterfrage mal, warum du jammerst.
Ist dir schon mal aufgefallen, dass man mit Jammern leicht in den Mittelpunkt gerät. „Mir geht’s ja so schlecht...“. Ist es das, was du erreichen willst?
Ist dir schon mal aufgefallen, dass du über Jammern leicht mit Anderen in Kontakt kommst?

Also, jammere nicht.
Wenn du unzufrieden bist, dann ändere was.
Wenn du das alleine nicht schaffst, dann hol‘ dir Unterstützung und den nötigen „Tritt-in-den-Hintern“.
 

4. Hör‘ auf zu nörgeln

Es gibt Menschen, die den ganzen Tag rumnörgeln. Nichts passt. An allem und jedem haben sie etwas auszusetzen. Das Wetter, das Essen, die Schlange im Supermarkt, …
Mal‘ ehrlich, hast du Lust, dich mit so jemanden zu umgeben?
Möchtest du so sein?
 

5. Sei nicht nachtragend

Sicherlich bist du in deinem Leben auch schon mal gekränkt worden. Wie hast du reagiert? Hast du's zur Sprache gebracht, abgehakt oder trägst du das noch nach?

Meistens ist Reden das beste Rezept. Vielleicht war diese Kränkung unbeabsichtigt. Vielleicht hast du's anders interpretiert, als es gemeint war. Vielleicht? Wenn du nicht frägst, wirst du es nie erfahren.

Aus eigener Erfahrung weiß ich aber auch, dass man von Menschen enttäuscht werden kann und nichts mehr mit dem oder der anderen zu tun haben will. Geschweigen denn Reden. Ja, ok. Dann steh' dazu. Aber, und jetzt kommt der schwierige Teil: Hake es ab. Verschwende deine Energie und Gedanken nicht mehr daran. Oder möchtest du wirklich dem Menschen, der dich so enttäuscht hat, die Macht über dich geben? Und wenn du deine Gedanken und Energie daran bindest, machst du nichts anderes, als deine Macht abzugeben.

Lass es los. Hake es ab unter Lernerfahrungen. Denn wenn du nachtragend bist, hast du keine Sensibilität für die Chancen und die schönen Dinge, die in dein Leben treten.

6. Bereite anderen eine Freude

.. und freue dich daran, wie sie sich freuen. Das ist eine klassische Win-Win-Situation. Kleine Geschenke zu machen, macht unglaublich viel Spaß.
Schenke ohne Erwartungen. Wenn du dein Schenken an eine Erwartung knüpfst, kann das nur schiefgehen.
Schenke, weil du eine Freude bereiten willst. Und lass dich überraschen, was passiert.

7. Lerne von den Kindern

Bleibe neugierig

Das ist einer meiner Lieblings-Tipps. Lerne von den Kindern. Beobachte Kinder, wie sie sich in ein Spiel vertiefen können oder in ein schönes Buch.
Wie sie alles um sich rum vergessen.
Wie sie rumalbern und Spaß haben.
Wie sie den Tag nehmen, wie er kommt.
Wie sie glücklich sind.
Hier hab ich schon einen Blog Post geschrieben, was du alles von Kindern lernen kannst.

Kinder sind genial. Vergiss‘ nicht, du warst auch mal eins. Und ein kleines Kind steckt bestimmt noch in dir. Hol’s öfter mal raus!!

8. Lächle und trag‘ das Leben mit Humor

Trainiere dir an zu lächeln. Lächle in der U-Bahn, lächle dich im Spiegel an. Lächle, wenn du jemanden grüßt. Lächeln ist DIE Geheimwaffe. Und es macht was mit dir. Probier’s mal vorm Spiegel aus. In dem Moment, wo du dich anlächelst, wo die Mundwinkel nach oben gehen, fühlst du dich schon ein bisschen besser.


Lächeln ist die Geheimwaffe, weil es so schön entwaffnend ist. Aber nur, wenn es ehrlich gemeint ist.

Also trainiere dir kein Hollywood-Dauergrinsen an, sondern ein ehrliches Lächeln. Man sieht’s an den Augen.

9. Reduziere das Fernsehen

Statt deine Abende vor dem Fernseher abzusitzen, und dich scheinbar entspannst, könntest du viel öfter nach einem guten Buch greifen.
Lass‘ dir die Bilder nicht immer vorgeben. Lies ein spannendes Buch und lass‘ die Bilder selbst in deinem Kopf entstehen.
Viel zu oft lassen wir uns zeigen, wie etwas auszusehen hat. Oder wie kommen wir bitte darauf dass Gott ein alter Mann mit weißem Rauschebart ist und Jesus ein gut aussehender, schlanker Jüngling mit schulterlangen Haaren??? Also, lass‘ die Flimmerkiste aus.

Du bist dir sicher, dass du beim Fernsehen entspannst und abschaltest? Ich wette dagegen.
Verzichte doch mal 1 Woche auf das Fernsehen. Beobachte und schreib‘ dir auf, wie die Abende ohne Fernsehen verlaufen, wie du einschläfst, wie du träumst und wie erholt du am Morgen bist. Und dann berichte mir bitte davon. Ich wette, dass es dir danach viel besser geht.
 

10. Kümmere dich um dich

Kümmere dich um deinen Körper. Niemand hat gern mit ungepflegten Menschen zu tun.
Kümmere dich um deine Gedanken. Deine Gedanken spiegeln sich in deinem Gesicht wieder. Wenn du griesgrämig durchs Leben marschierst, werden dir wenige freundliche Gesichter entgegenblicken.

Kümmere dich um deine Fitness. Gehe öfter zu Fuß, nimm‘ das Fahrrad, statt selbst für kleine Strecken das Auto zu nehmen.
Liebe dich so wie du bist. Nimm‘ dich genauso an, wie du bist.
Sei dir selbst dein bester Freund.

Lenke dich nicht immer ab, sondern beschäftige dich mit dir. Das heißt auch, allein sein aushalten zu können. Ohne Musik. Ohne Fernsehen. Ohne Smartphone. Ohne Laptop.
Wenn unangenehme Gedanken und Gefühle hochkommen, dann schau' nicht weg, sondern beschäftige dich mit ihnen. Was wollen sie dir sagen? Sei mutig und schau genau hin, nur so kannst du was verbessern.

Welche Tipps für mehr Lebensfreude hast du noch?
Ich freue mich über deinen Kommentar oder das Teilen des Artikels in deinen Netzwerken.

 

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Also, worauf wartest du?


Wer bloggt hier?

Monika Rörig

Hallo. Ich bin die Monika Rörig. Coach für mutige Frauen.

Was mache ich eigentlich genau?

Ich zeige Frauen, wie sie selbstbewusst und mit Freude "ihr Ding" machen können und dabei soweit gehen, wie sie es möchten. Beruflich und privat. Dabei begleite ich sie.
Sein Ding zu machen hat übrigens nichts damit zu tun, auszuwandern und auf den Ego-Tripp-Pfaden zu wandern ...

Warum mache ich, was ich mache?

Weil ich viele Frauen kennengelernt habe, die den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Die sich mit ihrem Leben arrangiert haben und nicht erkennen, dass und welche Möglichkeiten sie noch haben. Die scheinbar fremdgesteuert durchs Leben gehen, während ihr Leben an ihnen vorbeizieht. Und, weil ich selbst mal zu diesen Frauen gehört habe. Bis ich angefangen habe, "mein Ding!" zu machen, denn dafür ist es nie zu spät. Mehr erfährst du unter: www.fokuswerkstatt.de

Mein Motto?

Mach' dein Ding! - Dafür ist es nie zu spät.