Victoria Stübner - Lerntrainer, Lerncoach, Wissensjunkie und Visionärin

"Ich will verstehen, warum das so ist. Ich möchte den Sinn für mich erkennen." Wie ein roter Faden ziehen sich diese beiden Wünsche durch das Leben von Victoria Stübner. Sie ist diejenige, die Sachverhalte hinterfragt und Etabliertes in Frage stellt. Nicht bei jedem kommt das gut an. Schnell ist sie gebrandmarkt als die Streberin.

Sie ist angetrieben von Wissensdurst und erst 2013 kommt sie ihrem Geheimnis auf die Spur. Endlich erkennt sie ihr Warum. Sie erkennt, was ihre Aufgabe ist und scheint erst mal angekommen. Bis zu dem Tag vor Weihnachten 2015, der ihr bisheriges Leben komplett auf den Kopf stellt.


Etwas aufgeregt bin ich schon. Schließlich habe ich heute die erste mutige Frau für meine Mutmach-G'schichten aufs grüne Sofa geladen. Meine Liste mit den Fragen liegt neben mir. Die allererste Frage hatte ich schon per E-Mail geklärt: "Was magst du lieber, Butterbrezn oder Croissant?"

Dann geht die Tür auf. Victoria kommt rein, mit ihrer vollen Präsenz. Ein breites Lächeln auf den Lippen und mit guter Laune. Genauso, wie ich sie im Oktober 2016 auf einer Messe kennenlernte. Wir brauchen kein Warm-up, die Chemie stimmt. Kaffee ist schnell gemacht und schon haben wir es uns gemütlich gemacht und Victoria beginnt zu erzählen.

Ehe ich mich's versehe, bin ich mitten drin in ihrer Geschichte. Meine Liste mit den Fragen ist vergessen. Auch, dass ich unser Gespräch aufzeichnen wollte, als Gedankenstütze.

Es ist die Geschichte von Victoria Stübner, die heute mit Anfang 40 vorerst angekommen ist. Sie hat "Ihr Ding" gefunden. Sie arbeitet erfolgreich in ihrem eigenen Unternehmen ganz einfach lernen, Lernberatung Victoria Stübner. Sie ist Lerncoach, Lerntrainer, Kinesiologin, Evolutionspädagogin und Hypnotiseurin. Ja, denkst du dir, das passt doch alles.

Wer würde annehmen, dass Victoria außerdem eine Ausbildung zum Industrieelektroniker im Atomkraftwerk und eine Friseurlehre angefangen, selbständig als Hausverwalterin gearbeitet, eine Banklehre gemacht und im zweiten Anlauf den Bankfachwirt bestanden hat?

Aber welchen Hammer das Schicksal ihr erst vor etwas über einem Jahr in den Weg gelegt hat, das liest du hier.

Doch zurück zum Anfang:

Monika: Wie kamst du zum Thema "Lernen"?
Victoria: Da muss ich ganz von vorne anfangen.

Monika: Nur zu. Ich habe Zeit.
Victoria: In der Schule war ich immer gut. Lernen musste ich nie, die guten Noten sind mir einfach so in den Schoß gefallen. Damals wusste ich nicht, wie lernen geht. Ich war die, die nachgebohrt hat und den Sachen auf den Grund ging. Mich hat schon immer das "warum" interessiert. Ich habe für mich nach dem Sinn in den Dingen gesucht.
Warum soll ich lernen? Was ist der Sinn für mich?

Nun, schnell war ich der Streber.

Doch obwohl ich gute Noten hatte, wollte mein Vater nicht, dass ich aufs Gymnasium gehe.

Monika: Hat er dir gesagt, warum nicht?
Victoria: Er meinte, dass ich das eh nicht schaffe und ein Studium sowieso nicht. Deswegen solle ich besser die Realschule und dann eine Lehre machen. Abi und Studium könne ich ja später immer noch versuchen.

Monika: Ups. Sehr feinfühlig. Das war nicht in deinem Sinne.
Victoria: Was hätte ich machen sollen? Ich habe mich gefügt. Das, was ich wollte, hat nicht interessiert bzw. war unrealistisch in den Augen meiner Eltern.

Monika: Und dann?
Victoria: Meine Eltern hatten mir eine Lehrstelle als Industrieelektronikerin bei dem Atomkraftwerk in unserer Nähe besorgt. Es war frustrierend.
Während meine Mit-Azubis in der Arbeit bereits Radios und Fernseher auseinander- und wieder zusammenbauten, war ich damit beschäftigt, Brandmelder in Kabelschächten auszutauschen. Weil ich so klein und gelenkig war, bot sich das an (in den Augen meines Ausbilders).
Als das Kraftwerk 1990 abgeschaltet wurde, wollte ich da so schnell es geht weg - zumal ich grottenschlecht in der Berufsschule war - ich hatte keine Lust und gab mir auch keine Mühe.

Monika: Deine Eltern waren nicht gerade begeistert?
Victoria: Nein, aber diesmal hab ich mich durchgesetzt mit meinen Wünschen. Ich wollte Maskenbildnerin beim Film werden und dazu in Berlin eine Friseurlehre machen. Nach ein paar Wochen mit vielen Diskussionen stimmten meine Eltern zu - schließlich war ich ja noch minderjährig.

Trotz vorherigem Test bekam ich ziemlich schnell Allergien gegen die Friseurchemikalien. Auf dringendes Zuraten meines Hautarztes brach ich die Lehre schließlich nach 1,5 Jahren ab.

Nun stand ich ohne irgendwas da.

Monika: Aber du warst jung und brauchtest Geld.
Victoria: Ja, in der Zeit hatte ich schon in Berlins Gastronomie gejobbt. Und so habe ich einen Bauunternehmer kennengelernt. Er wurde zu meinem Mentor und hat mir schließlich angeboten, seine Häuser zu verwalten. Da war ich 19 Jahre und zum ersten Mal selbständig.

Monika: Mit 19 schon selbständig? Das ist sehr mutig, oder unbedarft?
Victoria: Beides. Ich bin so reingerutscht. Mich interessierte das Thema.
Ich hab mich in rechtliche und kaufmännische Belange eingearbeitet und das Wissen aufgesaugt.

Der Vorsitzende eines Haus- und Grundbesitzer-Vereins in Berlin nahm mich etwas unter seine Fittiche. Dadurch habe ich viel zusätzliches Rechtswissen angesammelt.
Aber ich hatte immer noch keine Ausbildung, sondern bis dato nur meinen Realschulabschluss.

Mit 22 hab ich dann beschlossen, eine Banklehre zu machen.

Monika: Und das hat geklappt?
Victoria: Ja, ich hatte mich bei 3 Banken beworben. Und siehe da, eine hat mich genommen. Ich konnte die Ausbildung auf 2 Jahre verkürzen, ich hatte gute Noten und es machte mir einfach Spaß.

Monika: Aber du wusstest immer noch nicht, wie lernen geht?
Victoria: Nein. Ich habe durch Diskussionen und Machen gelernt. Wenn ich was wissen wollte, bin ich in die entsprechenden Abteilungen und habe nachgefragt. So hatte ich über die Zeit ein schwarzes Büchlein mit "wichtigen Telefonnummern".

Monika: Das heißt?
Victoria: Telefonnummern von Kollegen, die nicht im internen Telefonverzeichnis zu finden waren. Ein Wissen von unschätzbarem Wert. So hatte ich Zugriff auf die Kollegen und deren Wissen. Das hat sich in meinen guten Noten wiedergespiegelt.

Zu der Zeit gab es im Vorläufer des heutigen Internet auf DOS-Ebene "Newsgroups". Nicht-Banker stellten Fragen und Banker haben geantwortet. Ich machte da mit und immer, wenn ich eine Frage nicht beantworten konnte, las ich in meinen Büchern nach und in der Gruppe auch die Antworten der Kollegen.

So sah meine Prüfungsvorbereitung aus. Ansonsten hab ich nicht gelernt. Und es hat geklappt. Ich hatte in der mündlichen Prüfung mit einer 1 und insgesamt mit einer 2 abgeschlossen.
 

Monika: Nach dem tollen Abschluss hattest du sicherlich gute Karten in der Filiale?
Victoria: Nein, leider nicht. Nach dem Abschluss hat sich irgendwas in der Filiale geändert. Mir wurde vorgeworfen, "für den Vorstand zu lernen". Ich wollte den Bankfachwirt machen und Firmenkundenbetreuerin werden. Doch ich bekam eine schlechte Bewertung. Wie sollte ich mit so einer Beurteilung eine Chance bei der Bankakademie haben?

Zum Glück hatte ich ja Beziehungen und so habe ich intern eine andere Stelle angeboten bekommen (bei jemandem, der sich nicht für Personalakten interessierte).

Nun stand meinem Studium nichts mehr im Wege. Und es war super, ich habe es geliebt. Klar, ich konnte ja wieder Wissen aufsaugen. Mein Kontakt zu den Dozenten war toll. Kein Wunder, ich war ja die, die bei der Sache war und alles hinterfragt hat.

Schon wieder die Streberin.

Monika: Hat dich das berührt, der Streber zu sein?
Victoria: Nein, ich war ja irgendwie daran gewöhnt. Und mein Wissensdurst war einfach zu groß.

Doch dann hab ich einen Fehler gemacht. Ich glaubte, ich müsse nicht auf die Prüfung lernen, denn ich hatte doch früher immer gute Noten gehabt. Ich bin in der Prüfung durchgefallen. Und zwar in den Lernfächern.

Mein Vater hatte also Recht, ein Studium schaffe ich sowieso nicht.

Bald darauf kam mein Sohn zur Welt und ich hab erst mal aufgehört zu arbeiten.

Monika: Das war's dann mit der Bankkarriere?
Victoria: Erst mal ja.

Monika: Wie gings mit dem Lernen weiter?
Victoria: In der Elternzeit kam ich durch Zufall mit dem Thema Hochbegabung in Berührung. Ich sah Parallelen zu mir.
Dieses "den Dingen auf den Grund gehen und verstehen wollen", die Frage nach dem WARUM und die Frage nach dem SINN.

Monika: Hast du einen Test gemacht?
Victoria: Ja. Plötzlich war klar, dass ich nicht zu doof für ein Studium bin. Ich hätte einfach nur lernen müssen. Das war für mich ein riesiger AHA-Moment.

Es war, als gingen die Silvester-Kracher-Batterien in meinem Kopf los.

Plötzlich hat alles Sinn gemacht. Das war der Grund, warum ich:

- so oft angeeckt bin
- immer mehr wissen wollte
- der Streber war
- alles hinterfragt habe
- auf der Suche nach dem Sinn war

Damals kam ich zum ersten Mal mit Kinesiologie in Berührung. Meine Lernkanäle wurden ausgetestet.

Monika: Was hast du mit dem Wissen gemacht?
Victoria: Es war für mich erst mal eine Erlösung. Plötzlich habe ich meine Vergangenheit verstanden. Ansonsten hab ich erst mal nichts damit gemacht. Im Gegenteil ich bin zurück in die Bankbranche. Nur, um mir recht bald wieder die Sinnfrage zu stellen.

Monika: Was war deine Antwort auf die Sinnfrage?
Victoria: Ende 2013 lief mein befristeter Arbeitsvertrag mit der Bank aus und ich freute mich innerlich darüber.
Erst mal war ich arbeitslos. Doch dann hab ich für mich 2014 zum Jahr der Ausbildungen ausgerufen.

Monika: Du sprichst im Plural? Wieviel Ausbildungen waren es denn?
Victoria: 5 in 2014 abgeschlossen (zum Teil parallel) und die 6te angefangen

Monika: In Worten: F Ü N F Ausbildungen? Andere sind mit einer mehr als ausgelastet
Victoria: Ja, ich bin ein Wissensjunkie.

Monika: Also, verrate uns, welche Ausbildungen du gemacht hast.
Victoria: Reiki, Kinesiologie, Evolutionspädagogik und Lerncoaching. Ach, und den Bankfachwirt-Abschluss endlich fertig gemacht.

Monika: Den Bankfachwirt auch? Obwohl du froh warst, aus der Bank draußen zu sein?
Victoria: Ich musste mir beweisen, dass ich das kann!

Monika: Aber du hast nicht mehr an der Bankakademie studiert?
Victoria: Nein. Erst mal habe ich mir die verschiedenen Lernmethoden angelesen. Ich hab mir die für mich passenden Methoden rausgesucht und mir den Stoff des Studiums besorgt. Schließlich meldete ich mich als Externe zur IHK-Prüfung an. Und bestand.

Monika: War das ein Ego-Ding?
Victoria: Ja. Gleich danach hab ich meinen Vater angerufen und ihm gesagt, dass ich meinen Bankfachwirt bestanden habe.

Monika: War das eine späte Genugtuung?
Victoria: Irgendwie schon.
Weißt du, ich habe mich erst vor ein paar Wochen wirklich mit meinem Vater ausgesprochen.
Ich habe ihn gefragt, warum er mich damals nicht aufs Gymnasium ließ. Und er sagte, dass er sich so wahnsinnig über mich geärgert hätte, weil ich so stinkfaul war. Er wusste, dass so viel mehr in mir steckt. Er wollte mich damit antreiben, dass ich Gas gebe.

Monika: Oh nein. Wieviel Schmerz könnte erspart bleiben, wenn wir immer früh genug den Mund aufmachen würden. Ist es schlimm für dich?
Victoria: Nein. Es ist, wie es ist.

(Wir sind beide für einen Moment nachdenklich)

Monika: Nur fürs Protokoll, welches war die 6te Ausbildung, die du 2014 angefangen hattest?
Victoria: Die Lerntrainer-Ausbildung.

Monika: Ok, also 6 Ausbildungen. Viel Wissen aufgesaugt. Viel Geld investiert. Was hast du mit dem ganzen Wissen gemacht?
Victoria: Also, ich hatte mich dann im September 2014 als Lernberater selbständig gemacht und ziemlich gleichzeitig hat mein Mann den "Lernanker" geworfen.

Monika: Ok, ich hab so eine Ahnung, aber was genau ist ein Lernanker?
Victoria: Soll heißen, Stopp mit Investieren. Jetzt erst mal mit dem Wissen Geld verdienen.

Monika: Nachdem du dich mit all dem Wissen deiner Ausbildungen plus deiner Vorerfahrungen selbständig gemacht hast, war's doch erst mal gut. Du warst angekommen, bei DEINEM Thema, oder?
Victoria: Ja, das stimmt. Ich hatte meine Leidenschaft gefunden. Es kamen die ersten Klientinnen, auch Aufträge von Schulen und Unternehmen. So hätte es erst mal weitergehen können.

Monika: Hätte?
Victoria: Am Tag vor Weihnachten erfuhr ich, dass man bei mir Metastasen entdeckt hatte.
Da war klar, ich habe Krebs. Jedoch habe ich das CUP-Syndrom (cancer of unknown primary).

Monika: .. of unknow primary.. ? Darf ich als Laie nachfragen? Das heißt, es ist nicht geklärt, welchen Krebs du hast?
Victoria: Fast richtig. Krebs bei unbekanntem Primärtumor. Sie haben bei mir "nur" Metastasen gefunden. Man weiß, welche Art von Krebs ich hatte, aber nicht genau, wo er saß.

Monika: Alleine schon die Diagnose Krebs ist so schlimm. Aber nicht zu wissen, wo der Herd steckt, das ist ja noch die Krönung (bitte nicht falsch verstehen)
Victoria: Es ist ätzend. Theoretisch kann der Tumor auch so klein sein, dass er mit medizinischen Geräten nicht erkannt werden kann. Ich gehe aber davon aus, dass der Krebs schon länger weg ist und die Metastasen nur "Souveniere" waren.

Monika: Du bist heute hier. Das zeigt, dass du dich nicht unterkriegen lässt. Wie wird das CUP-Syndrom behandelt? Das volle Programm mit Chemo?
Victoria: Ja, in meinem Fall 5 Zyklen Chemo und 32 Bestrahlungen.

Monika: Was war in der Zeit mit deinem Unternehmen? Mit deinen Klienten?
Victoria: Ich war von Anfang an ehrlich zu meinen Klienten. Ich habe ihnen 3 Optionen geboten:
a ) Ihr wechselt jetzt zu Kollegen,
b) wir schauen, wie lange ich Euch begleiten kann und ihr wechselt dann,
c) Ihr wartet bis ich wieder fit bin.

Monika: Und?
Victoria: Sie haben sich alle ausnahmslos für c) entschieden; alle haben gewartet.

Monika: Wow. Trotz der besch.. Situation tut das doch richtig gut, oder? (spätestens jetzt habe ich feuchte Augen)
Victoria: Ja, das war schon sehr unterstützend.

Monika: Heißt das, du hast während der Chemo/ Bestrahlungen gearbeitet?
Victoria: Anfangs ja. Aber es ging nicht lange gut.

Monika: Wer hat dir während dieser schweren Zeit Halt gegeben?
Victoria: Mein Mann und mein Sohn. Und 2 sehr gute Freunde, die mich regelmäßig besucht haben.
Ich weiß nicht, was ich ohne sie gemacht hätte.

Es waren die schlimmsten Monate meines Lebens.

Monika: Hattest du für dich ein Mantra, eine Durchhalteparole?
Victoria: Ja, ich hatte beschlossen: Ich werde N I C H T sterben.

Monika: Du bist seit letztem Herbst wieder am Arbeiten. Was hat sich verändert?
Victoria: Generell bin ich viel dankbarer. Ich bin dankbar am Leben zu sein.
Ich weiß es zu schätzen, Freunde zu haben, die da sind, "wenn die Kacke am Dampfen ist".
Und ich habe ein ganz großes Learning für mich rausgezogen: "Wenn ich um Hilfe bitte, bekomme ich die auch".

Monika: Was treibt dich beruflich an?
Victoria: Der Spaß treibt mich an. Ich liebe was ich tue. Seit ich selbständig arbeite, arbeite ich nicht mehr.

Wenn Kinder und Jugendliche nach einem jahrelangen Schuldrama den Spaß am Lernen wiederentdecken, dann ist das doch gigantisch!

Monika: Hast du ein großes übergeordnetes Ziel?
Victoria: Ich möchte, dass irgendwann Schüler gar nicht erst den Spaß am Lernen verlieren. Irgendwann soll es an jeder Schule einen Evolutionspädagogen und einen Lerncoach geben.

Kein Kind soll mehr seine Lernfreude verlieren! In 10 Jahren möchte ich als Lernberater überflüssig sein.

Monika: Wo siehst du dich in 5 Jahren?
Victoria: Ich möchte mit den Themen Lernen, Lernblockaden und Lernschwierigkeiten in Verbindung gebracht werden. Also nach dem Motto: "Victoria zeigt die Lösung".

Monika: Machst du immer "dein Ding"?
Victoria: Nein. Ich habe mich ganz lange über die Arbeit definiert. Wollte die Anerkennung von außen. Erst seit ich aus der Bank draußen bin, mache ich meins.
"Mach dein Ding". Das ist in meinen Augen ein "Reife-Ding".

Monika: Du bist über einige Umwege zu deinem Beruf gekommen. War der Weg der richtige?
Victoria: Ja. Ich bin das Produkt meines bunten Lebenslaufs. Deshalb hab ich diese breite Berufserfahrung. Die vielen Umwege hatten einen Sinn.

Monika: Was gibst du den anderen Frauen als Tipp mit auf deren Weg?
Victoria: Finde deine Leidenschaft und deine Vision und lass dich nicht davon abbringen. Betrachte alles als eine Chance.

Finde dein Feuer. Das ist das Einzige, das dich durchhalten lässt!

Monika: Wow. Das sollte ich als Schlußstatement stehen lassen. Aber eine allerletzte Frage habe ich noch.
Woher nimmst du deine Lebensfreude und deinen Mut?
Victoria: Ich liebe mein Leben und frühstücke jeden Morgen einen Clown. Das hilft mir.

Victoria Stübner

Seit der Therapie gehört der Spruch: "Tada - da bin ich wieder!" zu mir. (Victoria springt vom Stuhl, hüpft in die Luft und breitet beide Arme aus und ruft "Tada...")
Das ist so ein "Jetzt erst recht".

Monika: Herzlichen Dank für das offene und mutmachende Gespräch, liebe Victoria.
Victoria: Ich danke dir, liebe Monika, für deine Zeit und Geduld. Und Danke, dass ich deine Erste Interviewpartnerin sein durfte.

 

Was macht Victoria genau?

Victoria unterstützt Kinder, Jugendliche aber auch Erwachsene schnell und präzise dabei, Lern- und Verhaltensschwierigkkeiten zu überwinden und den Spaß und die Leichtigkeit beim Lernen wiederzubekommen.

Hier findest du Victoria im Netz:

Website: www.ganz-einfach-lernen.de
Facebook: https://facebook.com/ganz.einfach.lernen.de