Vermeide diese 13 Dinge, wenn du erfolgreich sein willst

 FOTO: ESTEE JANSSENS, UNSPLASH

FOTO: ESTEE JANSSENS, UNSPLASH

Erfolgreich sein, möchte das nicht jede von uns? Komischerweise ist das Wort „Erfolg“ oft so negativ belegt. Was ist das Gegenteil von Erfolg? Der Misserfolg und die Niederlage. Möchtest du erfolglos sein oder die Unterlegene? Siehst du, dann doch lieber erfolgreich, oder?

Was für dich persönlich Erfolg bedeutet, das steht auf einem anderen Blatt. HIER hab ich schon mal darüber geschrieben, welche Fragen du dir unbedingt stellen solltest, wenn es um Erfolg geht.

Übrigens arbeite ich auch mit meinen Klientinnen daran, dass sie auf ihre Art Erfolg haben, ohne Kampfanzug & Co. Dabei ist der erste Schritt, sich selbst klar darüber zu werden, was erfolgreich sein heißt.

Ich habe festgestellt, dass wir uns ganz oft selbst im Weg stehen. Deswegen habe ich eine Liste mit den Dingen zusammengestellt, die du aufhören solltest, wenn du erfolgreich sein willst.

 

1. FOKUSSIERE DICH AUF DEINE SCHWÄCHEN

Wenn ich zehn x-beliebige Menschen nach ihren Stärken frage, dann garantiere ich dir, dass neun von zehn erst mal mit „Äh, da muss ich jetzt nachdenken…“ antworten.

Das ist verrückt. Wir sind auf unsere Schwächen fokussiert. Wenn etwas nicht so toll ist, dann sehen wir das sofort. Erst auf den zweiten Blick erkennen wir, was schon da ist, das Gute und das Schöne.

Das folgende Beispiel mag das noch etwas verdeutlichen.
Was fällt dir im Folgenden auf?

4 x 4 = 16
2 x 4 = 9
2 x 5 = 10

6 x 8 = 48

Und? Was hast du bemerkt?
Stimmt. 2 x 4 ist nicht 9, sondern 8. Siehst du? Ich wette, das war das erste, das dir in die Augen gesprungen ist. Wir sind auf die Fehler programmiert.

Fehler zu erkennen ist nicht verkehrt. Wäre es aber nicht schön, zu sagen, von den vier Rechnungen sind drei richtig?

So ist es in vielen Bereichen. Wir Frauen sind Weltmeister darin, an unserem Körper und Aussehen rumzumäkeln.

Ich hatte kürzlich eine Klientin, die in einem Nebensatz erwähnte, dass sie sich O-Ton „zu fett“ findet. Dabei waren mir als erstes ihre schönen Augen aufgefallen. 

Fokussiere dich auf deine Stärken. Stärke deine Stärken. Doch kenne deine Schwächen. Wenn sie dich stören, dann arbeite daran. Doch dein Fokus sollte auf deinen Stärken liegen. Es ist viel einfacher, seine Stärken zu stärken, als seine Schwächen zu stärken.

Als Angestellte habe ich es mehr als einmal erlebt. Ich saß in Präsentationen, in denen fachlich top qualifizierte Koryphäen elendslangweilige Vorträge gehalten haben. Der Blick in die Runde zeigte, dass nicht nur ich gegen den Schlaf ankämpfte.

Das bringt doch niemanden was. Alle leiden: der oder die Vortragende und die Zuhörerschaft. Muss das sein? Macht es nicht mehr Sinn, dass diejenigen Kollegen und Kolleginnen die Präsentationen halten, die den Funken überspringen lassen, die Talent dafür haben und denen das sichtlich Spaß macht?

Dann wird auch die Message transportiert. Dann bleibt was hängen. Im obigen Fall war das leider nicht so. Wenn ich zurückdenke, dann weiß ich noch, wer langweilige Präsentationen gehalten hat, aber ich habe keinen Schimmer mehr, über welches Thema.

Also, stärke deine Stärken.

Fokussiere dich auf das, was du gut kannst und was dir Spaß macht. Das macht dich erfolgreich.

 

2. VERSUCHE ES JEDEM RECHT ZU MACHEN

Lass‘ das bleiben. Es funktioniert nicht.
Stimmt nicht. Es funktioniert schon, aber nur für die anderen. Für dich funktioniert es nicht. Du bist Diejenige, die dabei auf der Strecke bleibt.

Wir Menschen sind so verschieden, da wäre es doch vermessen, ernsthaft zu glauben, es allen rechtmachen zu können. Also lass‘ es. Es ist Energieverschwendung.

Es ist schon schwer genug, es dir selbst recht zu machen. Das fängt damit an, dass du dich so annimmst, wie du bist. Mit all‘ deinen Schwächen. Das ist übrigens ein wichtiger Schritt zu mehr Selbstbewusstsein. Das bringt dich in Richtung Erfolg.

 

3. VERSUCHE NIEMALS FEHLER ZU MACHEN

Das Leben ist Risiko. Ich werde nicht müde, das meinen Klientinnen zu sagen. Wenn du keine Fehler machen willst, dann hat das zur Folge, dass du nichts Neues wagen wirst. Du könntest ja auf die Schnauze fallen, scheitern, einen Misserfolg einfahren.

Was noch viel schlimmer ist, die anderen könnten sich über dich lustig machen, oder dich mit Mitleid überschütten, was noch ätzender wäre.

Nimm‘ das Leben an. Gehe auch mal ins Risiko, sonst bewegst du dich nicht von der Stelle. Es gibt keine Garantien. Für niemanden.

Bleib‘ neugierig. Fehler zu machen ist keine Schande. Das ist menschlich. Jeder Fehler bringt dich voran.

Etwas versuchen - Fehler machen - Ansatz ändern - neuer Versuch .....
So wirst du erfolgreich sein.

 

4. MACH‘ DICH VON DER MEINUNG DER ANDEREN ABHÄNGIG

Kein Mensch ist Gott. Niemand ist unfehlbar. Du bist verantwortlich für das was du machst und für das, was du nicht machst.

Es ist nicht überlebensnotwendig, was die Chefetage über dich denkt. Das sind auch nur fehlbare Menschen und keine Götter.

Deine Chefin oder dein Chef meint, du solltest spontaner, lockerer, ehrgeiziger, weniger ehrgeizig, … was auch immer sein? Das ist deren Meinung. Zieh‘ dir nicht jeden Schuh an. Und glaube nicht alles, was du hörst. 

Ich hatte mal eine Chefin, die mir weißmachen wollte, dass ich viel härter auftreten müsste. Das war ihre Meinung. Ich habe ihr das geglaubt und wollte das umsetzen. 

War ich damit erfolgreich? Nein, denn ich hatte versucht, mein Wesen zu verstecken. Dabei gehören meine Offenheit und mein Humor zu mir. Ich hatte mich in der Rolle nicht wohlgefühlt und konnte das auch nicht leben und transportieren. Also, hab ich's wieder auf meine Art gemacht. Und siehe da, das kam an. 

Wenn du denkst du solltest dich in einem Bereich verbessern, dann mache es, weil du es möchtest. Aber mach dich nicht abhängig von anderen. Das würde bedeuten, dass du ihnen Macht über dich gibst. Das willst du nicht, oder?

Mache dich unabhängig von der Meinung der anderen. Das ist der Weg, um erfolgreich zu sein.
 

5. UMGIB DICH MIT NEGATIVEN MENSCHEN

Du willst erfolgreicher sein? Dann such‘ dir die Menschen, die schon da sind, wo du hinwillst. Halte dich von den Energiesaugern fern. Das sind Leute, die sich auf das Negative im Leben fokussieren.

Negativ gepolte Menschen sagen gerne über sich, sie seien Realisten. Nun, Ansichtssache.
Es ist meistens alles schwer oder „nicht so einfach“. Wenn du was Neues ausprobieren willst, dann versorgen sie dich mit Negativbeispielen (XY hat auch den gutbezahlten Job aufgegeben und ist in dem Start-Up wieder entlassen worden …..) und zählen dir alle Dinge auf, die passieren können.

Es gibt die verschiedenen Typen von Energiesaugern. Darüber habe ich HIER schon mal geschrieben.

Halte dich, so weit machbar, von diesen Zeitgenossen fern. Lass‘ dich nicht runterziehen. Und glaube nicht alles, was sie dir erzählen.
Du brauchst deine Energie für dich und dein Leben!
 

6. WARTE AUF BESSERE ZEITEN

Du hast Stress mit deiner Chefin oder deinem Chef und hoffst, dass von irgendwoher die Erlösung kommt? Vielleicht wird er oder sie ja wegbefördert? 

Vergiss‘ es. I’ve been there – I’ve done that.

 

Wenn du auf bessere Zeiten hoffst, dann verlierst du die Kontrolle. Du vertraust darauf, dass irgendwas passiert. Vielleicht, dass die nächste Entlassungswelle mal durch die Chefetage fegen möge? 

Wenn du immer darauf hoffst, dass sich im Außen etwas ändert, dann gibst du deine Verantwortung ab. Ich kenne das aus eigener schmerzhafter Erfahrung. Die gute Fee kommt in der Regel nicht dahergeflogen und serviert dir die neue Stelle auf dem Silbertablett. Und wenn doch, liegt es immer noch an dir, die Chance zu ergreifen.

Sonst geht es dir so, wie vielen anderen, die dann Jahre später immer noch lamentieren "Ach wenn ich doch damals die Chance genutzt hätte, dann ... ". Tja, dann ist es zu spät. 

Bestimmt hat jede von uns schon mal Chancen ungenutzt verstreichen lassen. So what. Lerne daraus und mach' es das nächste Mal besser. Rumlamentieren und jammern bringen dich nicht weiter. 

Du bist in deinem Job unzufrieden? Dann kümmere dich darum, dass das besser wird. HIER habe ich mal was zu „Love it. Change it. Leave it.“ Geschrieben.

Vertraue nicht darauf, dass das Universum, oder die gute Fee, alles wieder gut macht. Es liegt in deinen Händen, was zu tun. Auch wenn du Fan vom Manifestieren bist (so wie ich), dann lass‘ dir sagen, dass zum Manifestieren das TUN gehört. Sonst ist es einfach nur Wunschdenken.

Nimm‘ dein Leben in die Hand, sonst machen es andere für dich.

 

Könnte sein, dass du deren Entscheidungen nicht gut findest. Also mach es selbst, denn du bist verantwortlich für dein Leben. Niemand sonst. NIEMAND.

 

7. SEI DAVON ÜBERZEUGT, DASS DU DAS NICHT KANNST

Wenn mir jemand vor Jahren, als ich noch angestellt war, gesagt hätte, was ich als Selbständige alles machen würde, was ich mich trauen würde, dann hätte ich das mit Sicherheit vehement verneint. Ich? Never, ever!!

Ich dachte, ich würde mich nie vor eine laufende Kamera stellen. Nun gehe ich regelmäßig auf meiner Facebook-Seite live.

Ich hab die Trainer bewundert, die die Belegschaft trainiert haben. Heute konzipiere und halte ich meine eigenen Trainings. Online und offline.

Ich dachte, ich könnte niemals einen Online-Kurs erstellen. Heute habe ich meinen Online-Kurs „Überzeugen durch Echtheit“ – Wie du als Frau in einer Männerdomäne auf deine Art erfolgreich wirst".
Übrigens kannst du dich HIER auf die Warteliste setzen, dann erfährst du als erste, wenn der Kurs wieder startet.

Es gibt so viele Dinge, die ich mir vor Jahren nicht hätte vorstellen können. Es ist mehr möglich, als wir glauben und uns heute vorstellen können.

Wenn es Dinge gibt, die dich reizen, dann versuche es. Was soll schon passieren? Geht es um Leben und Tod? Wohl eher nicht!

Einen Trick gibt es dabei:
Je mehr du das Ziel erreichen willst, desto motivierter wirst du sein, den ersten Schritt zu machen. Das ist nicht immer einfach. Doch wenn es das ist, was du wirklich willst, dann wirst du es wagen und die Belohnung ist umso schöner!!

Vergiss' nicht:

Dein Weg entsteht unter deinen Füßen. Fange an zu gehen.
 

9. SEI EIN EINZELKÄMPFER - VERSUCHE ALLES ALLEINE ZU SCHAFFEN!

Hol‘ dir Unterstützung. Erzähle Menschen, die dir gut gesonnen sind, von deinen Plänen. Das hat den Vorteil, dass du dich wirklich committest, am Ball zu bleiben.

Sei offen. Es ergeben sich Gelegenheiten, wenn du anfängst, über deine Wünsche und Ziele zu sprechen.

Vernetze dich. Lerne neue Leute kennen. Egal ob online zum Beispiel bei LinkedIn, Facebook, Instagram oder offline in Netzwerken, beim Sport. Gehe mit offenen Augen und Ohren durch die Welt.
 

10. SUCHE FÜR DEIN LEBEN DEN SÜNDENBOCK

In welche Familie wir hineingeboren werden, darauf haben wir keinen Einfluss. Was wir aus unserem Leben machen, liegt jedoch in unserer Hand.

Ja, die Welt ist ungerecht. Es hat nicht jeder die gleichen Startbedingungen. Manchen wird schon als Kind der A. gepudert, andere lernen früh, für Geld zu arbeiten.

Trotzdem ist es unsere Entscheidung, was wir aus unserem Leben machen wollen.

Ich war lange Zeit in der IT-Branche. Einige Jahre war es richtig gut. Am Schluss hat der Frust überwogen. Ich hätte jederzeit kündigen können. Hab ich aber nicht. Schließlich geht man doch nur mit Abfindung, oder?

Dann wurde die Firma verkauft und ich habe die Kündigung erhalten. Wem soll ich die Schuld geben? That's life. Die Wirtschaft funktioniert so. Ich hätte kündigen können, als ich gemerkt habe, dass der Frust immer größer wird. Ich habe es nicht gemacht. Das war meine Entscheidung. 

Die Zeit, die ich frustriert einem Job nachgegangen bin, der mich nicht wirklich erfüllte, in einem Unternehmen, das nach einem Wertegefüge funktionierte, das meinem komplett entgegensteht, gibt mir keiner zurück. Das ist okay. Ich hatte mich damals dafür entschieden, nicht zu wechseln. Ich und nur ich trage die Verantwortung dafür. 
 

11. VERMEIDE VERÄNDERUNG JEGLICHER ART

Es heißt ja, „Never touch a running system“. Wenn’s jedoch nicht mehr läuft, dann solltest du in Aktion treten. Nichts hören – nichts sehen – nichts sagen, wie bei den drei berühmten Affen bringt dich nicht voran.


Wenn du in deinem Leben, egal ob beruflich oder privat, unzufrieden bist, dann komme ins Tun.
 

Erster Schritt ist, zu erkennen, dass in deinem Leben was verkehrt läuft. Nicht immer einfach, das zu sehen.
Zweiter Schritt, akzeptiere den momentanen Ist-Zustand.
Dritter Schritt, werde dir klar darüber, was du nicht mehr haben willst und was stattdessen.
Vierter Schritt, agiere. Beweg deinen Hintern. Und warte nicht so lange, bis du nur noch reagieren kannst, weil andere für dich entschieden haben…..

 

12. SEI NACHTRAGEND UND VERZEIHE NIEMALS

Jede von uns ist schon mal tief verletzt worden. Es ist ok, sauer zu sein, wütend und sich zu ärgern. Für eine kurze Zeit. Aber dann ist es auch gut. Lass‘ es los.

Ich kenne diese Situation. Ich bin von einem Freund so enttäuscht worden, dass mein Glauben an das Gute erschüttert wurde. Es war ein Schock, vermischt mit Traurigkeit, vielen negativen Emotionen und schlechten Gedanken. Hat mich das in irgendeiner Weise vorangebracht? Nein, im Gegenteil.

Ich wusste, wenn ich es nicht schaffe, diese negative Energie, und nichts anderes ist es, loszulassen, denn verletze ich mich nur immer wieder selbst.

Also habe ich akzeptiert, was passiert ist. Ich habe Lehrgeld bezahlt, emotional und monetär. Und ich habe meine Konsequenzen daraus gezogen. Wir sind keine Freunde mehr. Das ist okay.

Ich hege keinen Groll und habe mich von den negativen Gedanken freigemacht. Heute sehe ich es als Lebenserfahrung. Ce la vie.

 

13. SEI SCHLECHT DRAUF UND LASS' DIE GANZE WELT TEILHABEN

Menschen, die ihre Umwelt mit ihrer schlechten Laune runterziehen, gehen mir mächtig auf die Nerven. 

Jeder ist mal schlecht drauf. Doch deine Umwelt, deine Familie und deine KollegInnen können nichts dafür. Also lass‘ deine schlechte Laune nicht an ihnen aus.

Klar gibt es Tricks, wie du dich schnell in eine gute Stimmung bringst. Meld' dich bei mir, wenn du welche brauchst.

Wenn du ansatzweise so gestrickt bist wie ich, dann hast du keine Lust, dich jeden Tag zu optimieren. Wir sind doch keine Maschinen.

Manchmal möchte ich einfach schlecht drauf sein dürfen. Der Unterschied ist, dass ich mein Umfeld nicht mit reinziehe. Ich mache das mit mir aus. Dann ziehe ich mich zurück. Rede weniger, suche weniger Gesellschaft. Doch ich bin professionell genug, meine Kundinnen davon nichts merken zu lassen. Für meine Kundinnen bin ich auf den Punkt hellwach, aufmerksam und motiviert. Doch dazu ein anderes Mal mehr...
 

Was sind deine Erfahrungen?

Hast du bei dir schon mal Hindernisse entlarvt, die dich ausgebremst haben? Hinterlasse mir doch einen Kommentar, gleich unter dem Blog-Artikel.

 Als dankeschön erhältst du die 3 einfach umzusetzenden schritte, wie du sofort mehr selbstbewusstsein bekommst.

Als dankeschön erhältst du die 3 einfach umzusetzenden schritte, wie du sofort mehr selbstbewusstsein bekommst.

Und wenn du dich frägst, wer hier eigentlich bloggt, …

DAS BIN ICH

monika roerig. coach fuer frauen in maennerdomaenen

Mein Name ist Monika Rörig. Ich unterstütze und ermutige Frauen in Männerdomänen, sich auf ihre Art zu behaupten, ohne Kampfanzug und Co. Dafür selbstbewusst und mit Freude.
Für Frauen, die Mehr wollen. Mehr vom Job & Mehr vom Leben. Dabei begleite ich sie.

MEIN MOTTO?

Mach' dein Ding! - Dafür ist es nie zu spät.

Mehr zu mir erfährst du HIER.