Wie du mit einem kleinen Kniff selbstbestimmter lebst

Dafür hab ich jetzt keine Zeit. Ich muss noch …
Das höre ich ganz oft. Kommt dir das bekannt vor? Wie oft sagt du an einem durchschnittlichen Tag „ich muss noch…?“ Die Steigerung davon ist, „ich muss noch schnell“. Also, wie oft?

Müssen - klingt nicht sehr selbstbestimmt

Was musst du?
Müssen, das klingt sehr gezwungen. So als gäbe es keine Handlungsfreiheit, keine Entscheidungsfreiheit, keine Selbstbestimmung. Fühlt sich für mich nicht gut an. Wie geht es dir damit?

Wie oft sagt du an einem durchschnittlichen Tag „ich muss noch…“ bzw. „ich muss noch schnell“? Ich vermute mal ganz schön oft. Viel zu oft.

Was musst du wirklich jeden Tag machen?

Du musst nicht mal aufstehen, wenn du nicht möchtest. Wer sollte dich davon abhalten? Es werden früher oder später Konsequenzen auf dich zukommen, wenn du liegen bleibst. Aber müssen tust du erst mal nicht.

Du musst auch nicht zur Arbeit fahren. Wer sollte dich zwingen? Du musst nicht. Es gibt Konsequenzen, wenn du länger nicht in die Arbeit kommst (oder deine Arbeit nicht machst), aber es ist deine Entscheidung.

Ich muss oder ich werde

Lass doch mal die beiden Sätze auf dich wirken:

Ich muss zur Arbeit fahren oder ich werde zur Arbeit fahren.

Merkst du den Unterschied?
Der erste Satz klingt nach Zwang und wenig Freude. Der zweite Satz klingt selbstbestimmt.
Es kann sein, dass du sagst „ Ich werde in die Arbeit fahren, obwohl ich nicht will“. Nun, dann ist es an der Zeit, dass du dir ernsthaft überlegst, was du ändern kannst und wie? Nur jammern ist wie immer nicht die Lösung.

Wir glauben, dass wir pro Tag ganz schön viel Dinge machen müssen. Doch müssen wir wirklich? Und was macht das mit uns, wenn wir den Tag schon mit unzähligen „Heute muss ich…“ beginnen.

Stress und Hektik durch ein kleines Wörtchen

Beobachte dich doch mal selbst, wie oft du deine Sätze mit „Ich muss noch…“, „Ich muss jetzt…“ beginnst. Alleine durch dieses kleine Wort „müssen“ setzt du dich Tag für Tag selber unter Druck. Kein Wunder, dass Hektik und Stress so allgegenwärtig sind, bei allem, was du den ganzen Tag so machen musst. Wie oft machst du etwas, weil du musst und wie oft, weil du es willst?

Ersetze müssen durch werde

Im nächsten Schritt ersetzt dujedes „müssen“ mit „werde“. Schau‘ mal, wie es dir damit geht. Ich wette, dass alleine durch diesen kleinen Wörter-Switch erheblich viel Druck und Stress herausgenommen wird. Stimmts?
Statt „Ich muss noch den Kunden anrufen“, „Ich werde den Kunden anrufen“. Statt „Ich muss auf dem Heimweg noch schnell tanken“ „Ich werde auf dem Heimweg noch zum Tanken fahren“. Merkst du den Unterschied?

Manchmal eine gern genommene Ausrede

Während ich das schreibe, fällt mir auf, dass "ich muss" auch gerne mal als Ausrede verwendet wird. Hand aufs Herz, wie oft wimmelst du jemanden ab, weil du noch was machen musst. Im Sinne von "Ich muss jetzt auflegen, ich muss noch...." oder "ich fahre jetzt los, ich muss noch ...". 
In manchen Situationen ganz schön praktisch, oder? Schöne Ausrede. "Ich würde ja noch gerne bleiben, aber ich muss noch... ".  Was wäre eine Alternative? "Ich fahre jetzt, denn ich will noch...". Hört sich irgendwie besser an. Was meinst du?

Üben, üben, üben

Gerade schaue ich auf die Anzahl der geschriebenen Wörterund denke mir „Oh das reicht noch nicht, ich muss noch mehr schreiben“. Muss ich? Nein, muss ich nicht. Ich hab zu dem Thema im Moment nicht mehr zu sagen. Aber ich sehe ein, dass ich selbst noch ein bisschen Übung gebrauchen kann. Ich werde dranbleiben.

Wie geht es dir mit dem kleinen Wörtchen muss? Ich bin neugierig auf deinen Kommentar.

Wer bloggt hier?

Monika Rörig

Ich bin Monika Rörig und Coach für mutige Frauen. Ich zeigen ihnen, dass es möglich ist mit Freude und selbstbewusst ihr Ding zu machen und dabei soweit zu gehen, wie sie es möchten. Beruflich und privat. Dabei begleite ich sie.

Und mein Motto? Mach' dein Ding! - Dafür ist es nie zu spät.

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