Diese Punkte solltest du vor dem Jahresgespräch klären

 FOTO: KYLE POPINEAU @ UNSplash

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Du kennst das sicherlich.
Einmal im Jahr wirst du zum Entwicklungsgespräch eingeladen, oder sollst selbst eines halten, wenn du eine leitende Tätigkeit hast.

NIEMAND HAT WIRKLICH BOCK AUF EIN JAHRESGESPRÄCH

Ich kenne wenige Menschen, die beim Gedanken an dieses Gespräch euphorisch werden. Die Meisten empfinden das als lästige Pflichtübung. Egal ob Führungskraft oder Mitarbeiterin.

Ein Jahresgespräch ist sinnvoll und wichtig, doch wirklich Lust haben die Wenigsten darauf.

BIST DU VORBEREITET?

Selbstverständlich bist du darauf vorbereitet, welche Projekte du abgeschlossen hast, welche Hürden es gab und welche Erfolge du vorweisen kannst.
Du weißt, dass nun auch die Ziele für das kommende Jahr vereinbart werden. Macht ja Sinn, sich darüber klar zu werden, wo man in der Arbeit hinwill.

  • Welche Projekte und Aufgaben stehen an?

  • Wie soll es für dich weitergehen?

  • In welche Richtung soll und kann es weitergehen?

Klar, es geht auch um eine mögliche Gehaltserhöhung, Boni, Provision, Aufgabengebiete. Aber das war‘s noch nicht. Das wäre viel zu kurz gegriffen.

ES GEHT DOCH UM SO VIEL MEHR

Es ist die Gelegenheit, selbst mitzuwirken, in welche Richtung dein beruflicher Weg weitergeht. Das klingt banal und einleuchtend. Ist es auch. So gut wie.

Denn genau hier ist der Haken. Damit du Einfluss nehmen kannst, musst du genau wissen, wo du hinwillst. Das geht weit über den nächsten Gehaltssprung hinaus.

Was willst du wirklich?
Das ist kein Wischi-Waschi-Ziel im Sinn von „ich könnte mir vorstellen, dass“, oder „ich würde gerne“. Es geht um das glasklare Ziel. Es geht um deine Klarheit.

STELLE DIE RICHTIGEN FRAGEN

Starte doch mal mit den grundlegenden Fragen.
Am Meisten holst du für dich raus, wenn du dir die Fragen schriftlich beantwortest.

 Foto: neven-krcmarek @unsplash

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>> Wie geht es dir morgens bevor du in die Arbeit gehst? Freust du dich darauf?

>> Welche Gedanken hast du?
Ist es ein „Ich muss jetzt zur Arbeit gehen“ oder „Ich gehe jetzt zur Arbeit“?

>> Macht dir deine Tätigkeit Spaß, oder ist dir das egal, Hauptsache die Kohle stimm?
Ja, ich rede immer vom Spaß in der Arbeit. Manche Kollegen unterscheiden zwischen Freude in der Arbeit und Spaß nur privat. Geschmackssache. Ich habe einen Beruf ausgewählt, in dem ich meine Stärken voll einbringen kann, der für mich sinnstiftend ist und bei dem ich SPASS habe.

>> Stimmen die Aufgaben noch für dich? Oder braucht es Korrekturen?

>> Wo siehst du selbst für dich Entwicklungspotential für dich?

>> Wie stehst du zu deinem Arbeitgeber?
Ist es nur dein Miete- und Lifestyle-Finanzierer oder wirklich ein „good place to work for“?

>> Decken sich deine Werte mit denen deines Arbeitgebers?
Hier habe ich einen Blog-Artikel zu Werten geschrieben.

>> Wie sind die Kollegen und Kolleginnen?
Ein wertschätzendes Miteinander oder eine gepflegte Ellenbogen-Kultur?

>> Wie geht es dir, wenn du aus der Arbeit nach Hause kommst?
Antriebslos, erleichtert, endlich zu Hause zu sein?

>> Wo siehst du dich in 2, 5, 10 Jahren?
Bist du da noch in der gleichen Branche/ Firma, wenn es nach dir geht (konjunkturelle Entwicklungen außen vor gelassen - wir können ja nicht in die Zukunft schauen).

>> Auf einer Skala von 1 (überhaupt nicht) bis 10 (total), wo stehst du gerade in Bezug auf deine Zufriedenheit im Job?

 

DU KANNST BERUFS- UND PRIVATLEBEN NICHT STRIKT TRENNEN 

Soweit die Basis. Ich hoffe mal, du hast die Fragen schriftlich beantwortet und bist nicht nur schnell drüber gehuscht.

Jetzt geht es weiter. Es gibt keine wirkliche Trennung zwischen deinem beruflichen und privaten Leben. Beide Bereiche greifen ineinander. Ob du das nun willst, oder nicht. Du kannst es nicht strikt separieren.

Deinen Kopf hast du immer dabei - deine Gedanken somit auch.

Wie sehr gehen beide Bereiche in deinem Leben Hand in Hand? Hangelst du dich von Wochenende zu Wochenende und von Urlaub zu Urlaub?

Brauchst du deine Freizeit, um dich von der Arbeit zu erholen, hast aber keine Energie mehr für dich und dein Weiterkommen?


WAS IST MIT DEN ANDEREN LEBENSBEREICHEN

Wie sieht dein Umfeld aus? Was ist mit Partnerschaft, Familie, Gesundheit, Freunde? Hast du Pläne? Oder lebst du nach dem Prinzip “Wir schauen mal..”?

Wo bist du privat in einem Jahr?
Lassen sich deine beruflichen mit deinen privaten Wünsche in Einklang bringen?

Machst du einen Job, den du eigentlich nicht machen möchtest?
Bist du fremdgesteuert durch die Erwartungen der Chefs, Kollegen, Partner, Familie, Freunde und Gesellschaft?

Nimm dir ganz bewusst die Zeit, darüber zu reflektieren, was du wirklich willst.


DER ERSTE SCHRITT

Es geht hier noch gar nicht darum, wie du da hinkommst.
Im ersten Schritt solltest du dir klar werden über:

  • Deine derzeitige Situation

  • Deine Wünsche/ Träume

  • Deinen Soll-Zustand

 

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viel Zeit viele auf das Planen ihres Berufs- und Geschäftslebens verwenden, und wie wenig Zeit auf ihr gesamtes Leben.

Die wenigsten planen fixe Zeiten für ihre Familie/ Freunde ein. Die wenigsten priorisieren die eigenen Gesundheitstermine im Kalender.
Sorglos, so begegnen viele Menschen dem Leben. Einfach so dahin leben.

Wieder andere verschieben das Leben nach hinten. Die kommen mit Phrasen wie: „Wenn ich mal in Rente bin, dann ….“.

 

Schade, dabei wissen wir doch alle, dass das nicht das Vorspiel zum Leben ist. Das hier ist unser Leben. (Monika Rörig. FOKUSWerkstatt)


DAS ZAUBERWORT HEISST KLARHEIT

Es wird also Zeit für ein bisschen mehr Klarheit.
Nicht nur darüber, was du in einem Jahr erreichen willst, sondern auch in 5 Jahren, in 10 Jahren oder gar in 25 Jahren. Beruflich und privat.

Was kannst du heute schon dafür tun? Wenn du dir hierüber klar bist, dann ist das nächste Entwicklungs- oder Jahresgespräch ein Klacks.

 

Werde dir klar was du wirklich willst und dann leg‘ los. Denn, wenn du nicht weißt, was du willst, bekommst du es in den seltensten Fällen.

 

Hast du Klarheit über dein gesamtes Leben?
Wenn du gerade den „Wald vor lauter Bäumen“ nicht siehst, dann kann ich dir weiterhelfen. In meinem KlarheitsBooster geht es um deine Klarheit. Vereinbare hierfür gerne ein kostenloses KENNENLERNGESPRÄCH mit mir.

 Denk daran:

Deine innere Klarheit spiegelt sich im Außen wieder.

  

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Bis bald.
Deine Monika aus der FOKUSWerkstatt

WER BIN ICH?

monika roerig

Mein Name ist Monika Rörig. Ich unterstütze und ermutige Frauen in Männerdomänen, sich auf ihre Art zu behaupten, ohne Kampfanzug und Co. Dafür selbstbewusst und mit Freude. Für Frauen, die Mehr wollen. Mehr vom Job & Mehr vom Leben. Dabei begleite ich sie.

MEIN MOTTO?

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 als dankeschön bekommst du die 3 einfach umzusetzenden schritte, wie du sofort mehr selbstbewusstsein bekommst.

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